Liebes Tagebuch…..

schon wieder ist der 5. (Tagebuchbloggen-Tag-von-Frau-Brüllen) und ich werde euch ein bisschen aus meinem Tag berichten.

Jetzt ist es zwar erst 20 nach neun, aber damit die ganz Schnellen schon was zum Lesen haben, fange ich einfach schon mal an. Der Bericht wird dann Stück für Stück immer weiter ergänzt. Also dürft ihr gern immer wieder vorbei kommen und weiterlesen. 🙂

Es ist Samstag. Ein Samstag ohne Fussballmatch um 8:30 oder Hockeymatch in Genf (Treffpunkt 7:00 Uhr am Bahnhof) oder sonstige frühmorgendliche Verpflichtungen.
Weil ich aber erstens extrem erkältet bin und durch die Nase keine Luft bekomme und zweitens donnerstags und freitags um 5:00 Uhr aufstehen muss, ist mein Schlaf am Samstag Morgen recht früh beendet, denn ich bin noch so im Frühaufsteher-Modus.
Als ich um 5:00 Uhr auf den Wecker schiele, denke ich aber trotzdem, dass ich heute lieber noch ein bisschen liegenbleibe, auch wenn ich alle 10min. nach einem Taschentuch angeln muss, dann noch eine hungrige Katze auf’s Bett springt und der Herr des Hauses blöd herumschnarcht.

Um halb 8 stehe ich dann aber doch auf. Hat ja keinen Sinn. Es ist schon schön hell, auch ohne Sonne, ich kurble die Rolläden hoch, gebe der immer noch hungrigen Katze etwas zu essen und decke schon mal den Tisch.
Der Butterzopf macht mir allerdings schon ziemlichen Appetit, so dass ich mir kurzerhand einen Kaffee mit lecker Milchschaum zubereite und schon mal ein ganz kleines Ministückchen Zopf (mit Eszett-Schnitte belegt) esse.
Ich geniesse die Ruhe, lese auf dem IPad, dass Frau Brüllen eben heute Tagebuchblog-Tag hat und fange genau diesen Text hier an zu schreiben.

Inzwischen ist es halb neun, Sohn 3 ist aufgestanden, aber offenbar noch nicht hungrig und sitzt jetzt neben mir auf dem Sofa. Seine linke Nasenseite ist übrigens auch zu……

Fortsetzung folgt 🙂

So, da bin ich wieder.
Jetzt ist es fünf vor eins und ich schreibe mal weiter.

„Wann gibt’s Frühstück?“ fragt Sohn 3 vom Sofa und ich sage, dass ja alles bereit steht, wir könnten also anfangen.
Halb neun ist ja auch für einen Samstag nicht soooo früh. Von oben höre ich entweder Sohn 1 oder 2 herumschniefen. Wir sind alle ein wenig HNO-angeschlagen.

Ich bimmele zum Frühstück

Frühstücksbimmel

und tatsächlich kommen grad alle drei restlichen Familienmitglieder mehr oder weniger ausgeschlafen nach unten an den Tisch.

Sohn 3 darf vom Dorftheater erzählen, bei dem er gestern zuschauen durfte und so plänkelt das Frühstück so dahin.

Nach dem Frühstück:
Sohn 2 packt seine Fussballtasche, denn es ist natürlich doch ein Fussballmatch heute, nur zum Glück nicht so früh, und zieht sich schon mal um.
Sohn 3 schnappt sich meinen Laptop (deshalb kann ich erst jetzt wieder schreiben) und verzieht sich mit Sohn 2 ins Dach.
Sohn 1 geht glaube ich in den Hobbyraum zum X-boxen. 😉
Ich bekomme nicht so genau mit, was alle machen, weil ich jetzt nämlich in die Dusche verschwinde.

Als ich frischgeduscht und ohne Kleider ins Dach komme, um mich anzuziehen, sitzt auch noch der Nachbarsbub dabei und sie minecraften.
„Mami, ist’s ok, wenn der N. auch hier ist?“
ähm, ja, ist er ja irgendwie schon, oder ? 🙂

Anschliessend mache ich mir einen Einkaufszettel, delegiere das „zum-Fussballplatz-bringen“ an den Herrn des Hauses und mache mich auf den Weg in den Supermarkt meines Vertrauens.

Was ich nicht bedacht habe: heute ist so eine Aktion „8-fach Cumulus-Punkte“. An so einem Tag sollte man eigentlich lieber zu Hause bleiben, aber nun ist es schon zu spät.
Dank dem Selberscanner, den ich jetzt immer benutze, komme ich zwar megaschnell durch und muss auch an keiner Kasse anstehen, warte dafür aber fast 10 min. auf den Lift in die Tiefgarage.
Naja, ist kein Beinbruch.

Wieder zuhause lade ich aus und in den Kühlschrank wieder ein, hole dann Sohn 3, der inzwischen zum Nachbarsbub umgezogen ist, um mit ihm das Geburtstagsgeschenk einzupacken. Er ist nämlich um halb zwei bei einem Schulkameraden eingeladen.

Es gluschtet mich nach einem zweiten Frühstück und ich mache mir noch schnell ein Honigbrötchen. Für Sohn 3 gibt’s ein Laugenbrötchen mit Salami und dann zieht er schon mal los, wieder zum Nachbarsbub, denn der ist auf den selben Geburtstag eingeladen.

So ein richtiges Mittagessen fällt heute, wie fast jeden Samstag, aus, denn irgendwie haben wir einfach nicht alle gleichzeitig Hunger. Ausserdem sind ja auch gar nicht alle da. Sohn 3 beim Geburtstagsfest, Sohn 2 beim Fussball und der Herr des Hauses, ganz Mann, wahrscheinlich im Baumarkt. 😉

Jetzt ist es viertel nach eins und meine Nase ist übrigens immer noch zu….

Vielen Dank schon mal für’s bis hierher durchhalten und wie oben erwähnt: dran bleiben! 🙂

Fortsetzung folgt….

So, bevor Sohn 3 vom Geburtstagsfest zurückkommt und mir dann vielleicht wieder den Laptop klaut, schreibe ich noch schnell weiter.

So kurz vor halb zwei schmeisse ich mal eine Spülmaschine an. Dann widme ich mich kurz meiner IPad-Familie…. (wir haben doch alle irgendwo eine kleine Macke, oder? 😉 )

Simpsooooooonnnnns

… trinke dazu einen Kaffee und rufe dann meine Cousine an. Nur so. Sie hat noch 4 Wochen bis zur Geburt von Nr. 3, ich rief an als sie gerade Spaghetti ins heisse Wasser schmeissen wollte, keiner half, und so wurde es ein eher kurzes Telefonat von nur 15 min.
Aber trotzdem weiss ich jetzt alles, was ich wissen wollte und ausserdem sehen wir uns eh immer wieder mal oder telefonieren dann eben ein ander mal.

Ab 13:45 langweile ich mich zugegebenermassen ein wenig. Das ist ja heute gar nicht mehr erlaubt, einfach so nix machen. Ich kann das aber ausgesprochen gut. 🙂

Ich überlege ob ich eines dieser Bücher weiterlesen oder überhaupt mal anfangen soll….

Bücher, Bücher, Bücher

überlege, ob ich eins von diesen beiden weiterlesen soll, die immerhin relativ aktuell gerade von mir gelesen werden….

Auswahl

finde den Turm aber zu dick und das andere ist eher für abend’s im Bett und sehe dann auch noch dieses hier, das ich ja auch noch nicht gelesen habe….

muss noch

Puh, irgendwie habe ich keine Lust zu lesen, denn lesen macht mir in liegender Position, auf dem Sofa oder im Bett oder im Liegestuhl einfach am meisten Spass. Mit so zugeschwollener Nase ist aber alles was annähernd liegend ist, nicht mehr schön. Ich muss durch den Mund atmen und dann kommt der Husten…..

Also entscheide ich mich für’s chillen, allerdings mehr so im Sitzen. So wie sie hier, wäre aber auch nicht schlecht…

chill Leben

Ihr merkt sicher, dass mir wirklich langweilig ist, sonst würde ich nicht so viel blabla schreiben. 🙂
Tja, also jetzt ist es fast zehn nach halb vier und ich esse jetzt vielleicht irgendwas Süsses, mache mir noch einen Kaffee, warte, ob der Herr des Hauses mit Sohn 2 irgendwann hier mal wieder auftaucht (das Spiel hatte um 13:00 Uhr angefangen, der Platz ist 5min. mit dem Auto von uns weg, da sollten sie doch auch inkl. duschen längst hier sein, oder?) und hoffe, dass mir für den späteren Nachmittag vielleicht noch etwas einfällt….

Bis später 🙂

Zeit: es ist 23 Uhr 9. Wow, so lange bin ich übrigens relativ selten auf, aber heute musste ich „The Voice of Switzerland“ gucken. Wenn man einmal angefangen hat….

Aber schön der Reihe nach.

So gegen 5 oder so, kamen der Herr des Hauses und Sohn 2 dann endlich nach Hause. Sie sind noch im Clubhaus hängen geblieben und haben Schnitzel mit Pommes gegessen. Dabei hat der Herr des Hauses gleich noch den neuesten Dorftratsch mitgenommen und mir gleich brandheiss weitererzählt, sodass auch ich jetzt wieder auf dem neuesten Stand bin. 😉
Sohn 2 wollte heute Abend an das Dorftheater, der Herr des Hauses ging ein zweites mal mit, aber nicht wie gestern zum Helfen sondern diesmal als Zuschauer. Ich gehe nicht so gern ins Theater, noch weniger in Laientheater und am wenigsten gern in Komödien, die von der Dorftheatertruppe, also alles Leuten, die ich mehr oder weniger gut aus dem Dorf kenne, gespielt werden und wo sie sich meistens ziemlich zum Depp machen.
Aber es kommen immer sehr viele Leute, ich denke sie können sich sicher nicht beklagen, nur ist es einfach Geschmacksache und meiner ist es absolut nicht.

Tja, als es dann so gegen sieben irgendwie Zeit wurde, mal wieder was zu essen, stellte ich fest, dass wir ja nur noch zu dritt waren. Also änderte ich den Plan, gefüllte Blätterteig-Taschen zu machen und wärmte mir im Ofen ein paar Frühlingsrollen auf und kochte den Söhnen 1 und 3 kurzerhand eine Portion Spaghetti Bolognese.

Anschliessend verzog ich mich in den Hobbyraum zum Fernseher, um eben Voice of Switzerland zu schauen, ausnahmsweise etwas anderes als Tatort, dazu nahm ich mir noch ein Gläschen Weisswein mit. Leider konnte ich nur die Hälfte verstehen, weil ich immer wieder sehr lange Hustenanfälle bekam.
Zwischendurch kletterte mal die Nachbarskatze zum Törchen herein, aber recht schnell auch wieder heraus.
Welche von unseren jetzt drinnen oder draussen war, kann ich gar nicht sagen. Ich glaube eine ist drinnen und zwei sind draussen.

Kurz vor Schluss kam noch Sohn 3 zu mir, schaute den Rest mit mir zusammen und dann machten wir die Kiste aus.

Sohn 1 ist in seinem Zimmer, Sohn 2 immer noch beim Theater, der Herr des Hauses ja auch, Sohn 3 liegt im Bett und schläft (hoffentlich).
Ich bin im Dach, habe meine Zähne schon geputzt und schreibe den letzten Teil vom heutigen Tagebuchblog. Ein bisschen unwohl ist mir, weil ich unten die Tür nicht abschliessen konnte, denn Sohn 2 hat keinen Schlüssel mitgenommen (in der Schweiz sind ja meistens sowohl innen als auch aussen richtige Türklinken an der Tür. Man muss also nur aufmachen…..), aber ich hoffe mal, dass er nicht mehr so lange bleiben wird und heute hier einfach niemand versuchen wird einzubrechen.

So, jetzt lese ich vielleicht noch ein paar Seiten im „Buch-für-im-Bett-lesen“ und dann mache ich das Licht für heute aus.
Vielen Dank für’s Lesen heute, bisher und vielleicht in Zukunft. 🙂

Schlafet gut und träumet süss

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