Paris mit Kindern

Paris mit Kindern ist so eine Sache.

Einerseits möchten wir ihnen die Stadt zeigen, die typischen Sehenswürdigkeiten, Sachen, die sie von Zuhause nicht kennen, aber andererseits sind Kinder (jedenfalls nicht alle) gar nicht soooo sehr interessiert an diesen typischen Touri-Sachen.

Am zweiten Tag machten wir uns auf ins Kaufhaus „Galeries Lafayette“. Die Kuppel wurde bestaunt, wir fuhren hinauf auf’s Dach und die Jungs spielten Fussball (mit einem handballgrossen Fussball, den wir vorher in einem Nike-Store auf den Champs Élysées gekauft hatten). Das ist übrigens das Praktische an Jungs, dass man ihnen einfach nur einen Ball zu geben braucht und schon sind sie für sehr lange Zeit beschäftigt.

Auch wenn sie mal anfingen zu maulen, nicht mehr laufen wollten, müde waren, wir gingen einfach in den nächsten Park und sie konnten Fussball spielen, auf Bäume klettern, Eis essen und waren wieder fit. 🙂

Die Tour am zweiten Tag fingen wir am Louvre an, den sie aber total uninteressant fanden. Ins Museum sind wir nicht gegangen, nur die Pyramide von aussen haben wir angeschaut. Dann sind wir ein Stückchen über die Champs Élysées gelaufen, haben dort Fastfood-Mittag gegessen und sind dann mit der Métro bis raus nach „La Défense“ gefahren.

Von da habe ich wieder ein Foto für euch 🙂

La Defense

Dort ist ja dieses grosse weisse Quadratische Tor, „la grande arche“. Ich sitze auf der Treppe unterhalb dieses Tores und man sieht bis hinten zum „Arc de triomphe“, wenn man genau hinschaut. Weil dies mein dritter Parisbesuch war, habe ich diesmal nicht mehr alles und jedes fotografiert. Ausserdem nur mit dem IPhone und nicht mit meiner Spiegelreflex.

Auf den Triumphbogen mussten wir natürlich auch hoch. Merke: mit Kindern muss man immer auf alle Türme, Hochhäuser, Dachterrassen oder sonstige hohen Gebäude RAUF!!! 🙂

im Arc de triomphe

ganz schön eng, diese Treppe. Und oben ist einem dann eventuell ein bisschen schwindlig, wenn man zu ehrgeizig nach oben gerannt ist.

Am Abend sind wir zur Sacré Coeur hochgelaufen. Dort gibt es auch eine schöne Treppe zum Ausruhen und wir hatten Glück – 😉 ein Fussball-Künstler zeigte sein Können. Er balancierte den Ball auf seinen Füssen, zog sich dabei seinen Trainingsanzug aus, kletterte eine Laterne hoch und wieder runter und jonglierte den Ball tatsächlich sehr geschickt und ohne ihn zu verlieren.
Die Jungs waren begeistert.

Von dort wanderten wir durchs Montmartre und machten den grossen Fehler in ein Touri-Restaurant direkt auf dem Hauptplatz zu gehen. Sie lockten uns mit einem extrem billigen Menü (für nur 14 Euro pro Person), so dass wir gar nicht bemerkten, dass die Getränke 10 Euro für einen halben Liter kosteten. So hatten wir mit 9 Personen am Ende eine Rechnung von über 80 Euro nur für die Getränke…. 😦 !!! Schöner Mist!

Naja, es war uns eine Lehre.

Frongreisch, Frongreisch

So, dann will ich mal versuchen, mich zu erinnern. Wir haben die wenigen Tage so prall gefüllt, dass ich eventuell gar nicht mehr genau weiss, wann wir was gemacht haben…..

So fing’s an:

Die Idee:
nun sind die Kinder langsam alt genug, dass wir mal eine Städtereise machen könnten. Das hatten wir schon länger mal mit unseren Nachbarn (ebenfalls drei Jungs) geplant.
Zur Auswahl standen jetzt entweder Paris oder Barcelona.

Paris machte das Rennen, weil, weiss ich gar nicht mehr so genau. 🙂

Hier von Basel aus fahren wir mit dem TGV ja nur 3 Stunden und schon sind wir am Gare de Lyon. Das ist ja schon mal sehr praktisch.

Wir (drei Erwachsene und 6 Kinder im Alter von 9 bis 15) kamen also am Dienstag Mittag in Paris an. Da wir bereits im Besitz von 3-Tages-Gesamtes-Metronetz-Karten waren, konnten wir relativ einfach und ohne Zwischenfälle zum Hotel fahren. Der erste Eindruck für Sohn 1: „Boar, hier stinkt’s, hier ist’s dreckig und eklig.“ Dieser Eindruck legte sich zum Glück nach einer Weile wieder.
Im Hotel hatten wir 3 Zimmer gebucht. Für die Nachbarn (Mutter und Söhne) ein 4er Zimmer, für uns ein Zweier und ein Dreier. Eine Möglichkeit wäre gewesen, dass der Herr des Hauses und ich das Doppelzimmer nehmen und die Jungs das Dreier. Dann stellte sich aber heraus, dass das eine in der zweiten Etage und das andere in der vierten Etage war. Das war mir dann doch zu weit weg, um die Jungs ganz alleine zu lassen.
Also bekamen Sohn 1 und 2 das Doppelzimmer und wir hatten noch Sohn 3 bei uns.

Da wir im Hotel wirklich nur schlafen und frühstücken wollten, war es nicht so schlimm, dass das Bad miniklein, die Dusche wie ein Gartenschlauch und der Service eher naja war.
Das Frühstück war sehr einfach, bestand aus Baguette, Croissons, Butter und diversen Marmeladen und einem riesigen Kaffeevollautomaten. Damit war der Morgen schon mal gerettet. 🙂

Nach unserer Ankunft im Hotel sind wir dann gleich mal losgezogen. Erstes Ziel war das Centre Pompidou. Dort assen wir Crepes und/oder Sandwiches.
Dann ging es weiter zur Notre Dame.

Da Regen angesagt war, gingen wir dann erstmal wieder ins Hotel zurück, machten ca. eine Stunde eine Siesta, zogen lange Hosen und Jacken an und zogen dann, als es langsam dunkel wurde, in Richtung Eiffelturm los. Der sieht nämlich abends besonders schön aus.

Wir stärkten uns noch in einer Pizzeria in der Nähe vom Hotel. (Gastronomisch haben wir mit Sicherheit nicht das französische Nonplusultra erlebt, aber mit Kindern ist eine Pizzeria auf jeden Fall besser als ein Gourmet-Restaurant.)

Wir wechselten immer wieder zwischen Metro und ZuFuss ab, sodass wir viel gelaufen sind, aber nicht nur.

Wir mussten gar nicht lange anstehen, um mit dem Lift (zu Fuss nach oben wollte ich mir nicht antun!!) direkt in die zweite Etage zu gelangen.
Von dort konnten wir dann noch weiter nach ganz oben. Die Jungs waren begeistert und ehrlichgesagt, hätten sie dann auch wieder nach Hause fahren können 😉
Eiffelturm gesehen und fertig.
Gerade als wir oben waren, gingen die organgenen Lichter an und als es 21:00 Uhr war, fing der Turm auch noch an zu funkeln wie eine Wunderkerze.

Wieder runter sind wir dann aber doch gelaufen. Runter ist immer besser als rauf, finde ich.

Eiffelgestänge

Als wir wieder unten gelandet waren, wichen wir geschickt den zahlreichen Souvenir-Verkäufern aus und guckten uns den Turm nochmal hell erleuchtet von unten an.

Eiffelturm am Abend

Das ist wirklich ein sehr eindrückliches Bauwerk!!!

Als wir ins Hotel zurückkamen, war es bereits nach 23:00 Uhr und wir fielen todmüde in unsere Betten.

So, weiter komme ich für heute erstmal nicht. Die anderen Tage schreibe ich dann morgen.

Also bis später 🙂

baguette, suzette, cigarette, o lalalalala

wir waren ein paar Tage in Paris. 3 Erwachsene und 6 Kinder…..

wir haben es überlebt 🙂
die Kinder auch 🙂

Heute ist der letzte Ferientag, es ist kurz vor sechs, ich muss noch was kochen, dann müssen wir essen, dann muss ich Tatort gucken (heute mit Wotan Wilke Möhring) und dann entweder, wenn ich noch wach bin, einen Wallander hinterherschieben oder ins Bett gehen, weil ich morgen ausserplanmässig arbeiten gehe und megafrüh aufstehen muss.

Bilder aus Paris und einen kleinen Reisebericht gibt’s dann also erst später. Morgen vielleicht. Oder übermorgen…..

🙂

Leider kein grüner Daumen

Tja, und wie schon befürchtet, stellen sich meine gärtnerischen Fähigkeiten doch als ausserordentlich fatal für die Pflanzen heraus……

das war wohl nix

Vielleicht kann ich die Tomaten noch retten…..

Tomatenpflänzchen

Zuerst hatte ich sie ja in der Küche, weil sie sonst draussen zu kalt geworden wären. Dann hatte ich aber lauter kleine Fliegen in der Küche, die aus der Erde geschlüpft sein müssen. Also habe ich sie, weil es ja nun auch schon nicht mehr so kalt war draussen, wieder auf die Terrasse gestellt. Immerhin auf den Tisch und nicht auf den Boden.
Dann aber räumte sie der Herr des Hauses auf ein Regal an der Seite, weil wir den Tisch zum Essen brauchten. Vor die Pflänzchen stellte er die zusammengeklappten Liegestühle. Und dann: aus den Augen – aus dem Sinn

Ich habe sie vergessen……

Na, mal sehen, ob ich noch was retten kann. Basilikum kaufe ich mir jetzt wohl doch im Supermarkt so ein Töpfchen. Das ist wenigstens schon gross und stark 😉
Und die Tomaten? Ich werde euch auf dem Laufenden halten…..

Frohe Ostern

Ich erinnerte mich, vor einigen Jahren einmal Ausstechförmchen gekauft zu haben und beschloss, diese zu Ostern zu benutzen.

Also schnell einen Mailänderteig gemacht, kühl gestellt, dann ausgerollt und Plätzchen ausgestochen.

Die Kinder waren verwirrt. Hä, backst du Weihnachtsplätzchen?????

Naja, an den Formen erkennt man aber deutlich, dass es keine Weihnachtsplätzchen sind, oder?

Osterplätzchen

Schmetterlinge, Lämmer, Tulpen, Hasen, Eier und Küken.

Damit man das etwas besser erkennt, wurden sie noch verziert:

bunte Osterplätzchen

Tja, und nun kamen die Jungs, angelockt vom Weihnachtsduft 😉 , und schwups ……

schwups

Die waren wohl lecker, die Plätzchen. Den Rest konnte ich noch verteidigen und nehme ihn morgen als Mitbringsel mit zum Osterbrunch. Mal sehen, ob die Gastgeber auch so ungläubig gucken, wenn ich mit Osterplätzchen komme.

Euch allen auf jeden Fall ganz schöne Ostern und entspannte Feiertage 🙂

Backe backe Kuchen

Uuups, jetzt war ich schon wieder ziemlich lange nicht hier……

Gibt im Moment auch nichts Dramatisches zu berichten. Auch nichts Alltägliches. Es sind Osterferien und das Wetter ist wieder schlecht geworden.

Dafür ist das hier zur Abwechslung doch gar nicht so schlecht, oder 🙂

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Ich hoffe, ihr könnt es alle öffnen. Sonst müsst ihr selber schnell bei youtube suchen.
Unter „Backe, backe Kuchen“ 🙂

Viel Spass und schöne Ostern und bis bald mal wieder!!

P.S.: sind natürlich nicht unsere Miezen….. die würden so was tolles erstens gar nicht machen und zweitens hätte ich dann auch nicht grad zufällig die Kamera da, um das aufzunehmen.

die besten Wünsche

Heute kam mal wieder so ein Werbeanruf. Da der arme Tropf, der da in tamilisch-angehauchtem Deutsch seinen Text runterlas, so einen bemühten Eindruck machte, liess ich ihn mal reden und würgte ihn nicht schon in den ersten Sekunden ab.

Interessant war es ja:

er: haben Sie in den letzten Tagen einen Brief von Ihrer Krankenkasse bekommen?
ich: warum müssen Sie das wissen?

Schon hier ist er aus dem Konzept geraten, denn er erwartete natürlich entweder ja oder nein.

Er spulte dann einfach seinen Text weiter ab, dass die Krankenkassen jetzt die Beiträge erhöhen würden und ich bei ihm eine Prämienstabilität oder sowas bekommen könnte.

Ich: ach, wir sind zufrieden, so wie es ist.
er: Sie müssen gar nichts ändern oder wechseln, aber ich kann Ihnen ….. bla bla bla…..

Ich: wie gesagt, wir möchten alles so lassen, wie es ist. Es ist alles gut.

Und jetzt kommt seine Wahnsinnsabschiedsformel:

Achtung! Tusch ! Tadadaaaaa:

er: Tja gut, dann wünsche ich Ihnen noch eine schöne Prämienerhöhung.
ich: ähm ja, wünsche ich Ihnen auch….. 😉 Auf Wiederhören.

Ob er das bei allen so macht, die er nicht überreden kann, oder ob ihm das spontan so rausgerutscht ist? Sooo sicher im Deutsch war er jetzt also nicht……

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