die Besteckschublade

Wer mich kennt, also so richtig gut kennt 😉 , der weiss, dass ich eher weniger gut organisiert bin im Alltag. Es kommt so wie es kommt, meistens klappt es schon irgendwie, notfalls gibt’s auch mal nur Nudeln mit Tomatensauce zum Mittag, weil ich nichts eingekauft habe, oder die Hälfte vergessen 🙂 .

Angeregt durch diesen blogpost hier und hier bei Frau Brüllen, denke ich gerade über die Organisation meines Alltags nach.
Nicht, dass ich etwas ändern möchte, aber eine Analyse kann ja nicht schaden. (nicht dass sich der Herr des Hauses schon Hoffnungen macht…..)

Von einem durchgestylten Alltag „à la Brüllen“ bin ich millionenmeilenweit entfernt. Ebenfalls von ihrer Disziplin. Aber es gibt ein paar Dinge, die werden natürlich regelmässig gemacht, wie zum Beispiel:

– fertige Wäsche aus der Maschine nehmen, da sie ja sonst anfängt zu müffeln. Da ich aber keinen Trockner habe, hängt die Wäsche dann schon mal eine ganze Woche in der Waschküche, bis ich sie nach oben trage und in die Kinderzimmer und unseres verteile 🙂 . Gewaschen wird im Normalfall nur am Wochenende, was auch mit 5 Personen durchaus möglich ist. Man braucht einfach genug Wäsche und ein nicht zu voll verplantes Wochenende…..

– die Spülmaschine ein- und ausräumen, wenn es nötig ist. Das heisst einräumen meist nach den Mahlzeiten (manchmal auch etwas später….) und ausräumen auch irgendwann. Spätestens wenn das, was man braucht, noch in der (hoffentlich sauberen) Maschine ist oder man neues Geschirr einräumen möchte 🙂 .

Womit wir beim eigentlichen Thema wären:

Das einzige, was bei mir ein bisschen, sagen wir mal penibel wirken könnte, ist die Sortierung des Bestecks in der Spülmaschine. Ich habe keinen solchen Korb, in den einfach alles reingestellt wird, sondern – Miele – eine Besteckschublade.

Besteckschublade

Sie ist wirklich ganz praktisch, aber – wie ich finde – eben nur, wenn man das Besteck auch beim Einräumen sortiert.
Wie man sieht, gehören nach vorne rechts die kleinen Löffel, hinten rechts die grossen Löffel, allerdings mit dem Stiel in die andere Richtung. Die Messer gehören nach vorne links, die Gabeln links in die Mitte und hinten links sind immer (!!) die Rüstmesser (heisst das in Deutschland auch Rüstmesser eigentlich???? Zum Gemüse rüsten eben…)
Alles andere wird rechts am Rand oder in der Mitte untergebracht.

Ich könnte wahnsinnig werden, wenn der Herr des Hauses oder die Jungs diese Schublade „falsch“ einräumen. Dann liegen alle Teile irgendwie durcheinander und ich bekomme die Krise beim Ausräumen.

Ja, so chaotisch das Haus auch ansonsten eingeräumt ist, wie oft der Herr des Hauses auch flucht, weil Tesafilm oder Schreibblöcke oder Briefmarken oder, oder, oder immer woanders oder an mehreren Orten gleichzeitig untergebracht sind, so pingelig ordentlich ist meine Besteckschublade 🙂 .

Ist doch schon mal ein Anfang, oder …….

P.S.: ach nee, doch noch was: den Wäscheständer behänge ich auch so penibel. Jedes Kleidungsstück hat seinen Platz. Alle Sockenpaare sind sortiert, daneben die Unterwäsche, immer in Gruppen nach „Ich“, „Herr des Hauses“ und „Kinder“. Hosen immer hier, T-Shirts immer dort. Hat alles ein System 🙂 .

So, mehr gibt’s aber wirklich nicht 🙂

Advertisements

2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Inch
    Jan 22, 2014 @ 08:57:40

    Bist Du meine Schwester???

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: