Backergebnisse

hach, da kommt man ja richtig unter Druck ;-).

Also Backergebnis-Fotos wurden gewünscht und ich erfülle ja immer gerne Wünsche, also hier sind sie:

die erste Ladung

Links sind die Espresso-Teile, vorne die Zitronen-Taler – ach nee, sind übrigens Orangen-Taler. Naja, ist ja fast das selbe …. 😉
Und hinten ist eine Dose mit Plätzchen, die der Jüngste zusammen mit dem Herrn des Hauses gebacken hat, als wir im Kino waren.

Als ich angekündigt hatte, dass ich vorhätte, Plätzchen zu backen, stöhnte der Herr des Hauses schon auf, denn er hatte bereits jetzt schon genug vom weihnachtlichen Gebäck, das ich hin und wieder aus dem Supermarkt mitgebracht hatte.
Egal, da muss er durch :-).

Wenn der Inhalt dieser Dosen noch vor Weihnachten aufgegessen sein sollte, und davon gehe ich aus, dann werden wir eine weitere Ladung backen müssen….

Und wollt ihr auch noch ein anderes kreatives Kunstwerk sehen, wenn ich gerade schon dabei bin, meine Schätze zu zeigen?

Hier:

Loop

Loop nennt man die glaube ich. Beim ersten Versuch habe ich einfach nur rechts im Kreis herum gestrickt. Das Ergebnis war eine sich zusammenrollende Rolle, die auch noch so eng war, dass ich sie gar nicht „geloopt“ um den Hals hängen konnte.

Also musste ich noch mal anfangen. Habe viel mehr Maschen genommen und dann auch noch ein kleines, einfaches Muster reingemacht. Ja, ich bin ganz zufrieden. Was ich auf dem Foto geschickt versteckt habe man hier nicht sieht, ist der Faden, der sowohl am Anfang als auch am Ende noch herausbammelt. Vernähen ist also nicht so meine Stärke.
Wenn ich das Teil aber geschickt um den Hals loope, kann ich die Fäden immer irgendwo drunter schieben und niemand sieht’s :-).
(ich bin aber auch eine faule Nuss…..)

Gestern im Tatort gefiel mir übrigens folgender Dialog:

Kommissar, bekommt einen Pullover ausgeliehen: „oh, selbst gestrickt?“
Ehem. Kommissar und sein bester Freund: „ja selbst gestrickt. Und dann habe ich noch so ein Schild reingenäht, damit es nicht so selbstgestrickt aussieht….“

🙂

So, ich hoffe, alle Wünsche sind bis hierher erfüllt und alle Beteiligten sind zufrieden.
Gern geschehen 😉 .

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hier so am Wochenende

Wir hatten mal wieder ein Wochenende, an dem kein Fussballspiel, kein Hockeyturnier, keine Einladung oder sonst irgendwas anstand.

Ein richtiges Gammelwochenende 😉

Den Samstag verbrachte ich mit dem Wochenendeinkauf, Wäsche waschen und dem neuen Buch von Jussi Adler Olsen „Erwartung“. Ausserdem habe ich eine erste Ladung Weihnachtsplätzchen gebacken. Zitronentaler und Espresso-Plätzchen.
Die Männer schauten einen alten James Bond Film.

Am Sonntag stellten wir zwischen 10:00 und 13:00 Uhr unser Internet ab. Panik in den Augen der Jungs, die sich aber zum Glück ziemlich schnell wieder verflüchtigte.

So mit 3 Stunden ohne Internet (und natürlich auch ohne IPods oder Pads, auf denen man auch offline spielen könnte… ;-)) muss man sich ja was einfallen lassen :-).

Ich habe 3 Christstollen nach Omas Rezept gebacken.
Sohn 1 hat ein bisschen sein Zimmer aufgeräumt und einfach nur Musik gehört.
Sohn 2 musste Französisch Vokabeln lernen und Passé composé üben.
Sohn 3 bastelte mit Fimo ein Glücksschwein und las Harry Potter.
Was hat eigentlich der Herr des Hauses gemacht? Wahrscheinlich irgendwas gebastelt im Keller….?

Am späten Nachmittag sind wir ins Kino gegangen. „Die Tribute von Panem“, zweiter Teil.
Wir sind kurzerhand nach Deutschland gefahren, denn da kostet der Eintritt nur 7.50 €, was für uns drei (Mutter mit zwei Teenagern) 22.50 € machte.
In der Schweiz hätten wir zusammen 57.- Franken zahlen müssen. Das sind ca. 46.- € …. krass, oder?

Wir kamen gerade rechtzeitig zum Tatort wieder nach Hause 😉 und so endete das Wochenende ganz entspannt und gemütlich.

Am nächsten Wochenende ist schon wieder etwas mehr Programm. Und dann ist ja auch schon der erste Advent !!!! Waaaaahhhhhh ….

Tja, was soll ich dazu sagen?

das Gespräch mit dem Lehrer (der sich interessanterweise den Musiklehrer !! dazugeholt hatte) verlief, vorsichtig ausgedrückt, suboptimal.
Ich hatte mir den Herrn des Hauses mitgenommen und bin sehr froh, dass wir gemeinsam dort waren!!!

Ich konnte nicht einen Satz vollständig aussprechen, ohne dass der Lehrer laut dazwischenfunkte. Er wollte mich beinah wegen Stalking bei der Polizei anzeigen. (wegen 3 Anrufen, die er gar nicht selber abgenommen hat und 2 emails, auf die er nicht geantwortet hat) Aha, das ist also schon Stalking.
Nicht auszudenken, was da abgegangen wäre, wenn ich alleine gekommen wäre……..

Der Herr des Hauses hat das Gespräch übernommen und natürlich nicht all das gesagt, was ich gesagt hätte, aber so wie der Lehrer drauf war, hätte ich eh nichts sagen können. Krass. Ich habe noch nie in meinem Leben so einen Menschen erlebt. Und er unterrichtet meinen Sohn!!! Ein Mensch, der seine Emotionen und Aggressionen nicht unter Kontrolle hat.

Wieder zu Hause wusste ich gar nicht, was ich davon jetzt halten sollte. Hat er überhaupt verstanden, was wir wollten? Er hat uns ausdrücklich jegliche Telefonanrufe untersagt, auch mails möchte er keine mehr von uns bekommen.
Wir müssen jetzt jeden Pups, den wir mit ihm besprechen wollen, altmodisch in ein Heft schreiben und um einen Termin bitten.

Er stellte die Bedingungen auf, dabei wollten wir ihn bitten, sein Verhalten zu ändern…..

Wir können ihn nicht schnell mal etwas fragen, wir müssen jetzt immer um einen Termin bitten, dem er dann gnädigerweise hoffentlich zustimmt…. sehr schräg, dieser Mann. Mit mir hat er sowieso vor, überhaupt nicht mehr zu kommunizieren.

Zitat: „ich möchte keine Telefonanrufe und keine mails von Ihnen. Ich habe ab 17.00 Uhr Feierabend und fühle mich belästigt.“

Hey, der Mann ist der Klassenlehrer!! Da sollte er damit rechnen, dass am Abend hin und wieder mal Eltern anrufen, oder etwa nicht? Muss man ihn in Watte packen?

Bin ich da so verblendet??

Aber eben, was soll ich da sagen? Ich werde abwarten, was passiert, wie es weitergeht, was der Sohn berichtet aus dem Unterricht, und wenn wieder etwas suspekt ist, dann muss ich wohl oder übel um einen weiteren Termin bitten, bei dem mich der Lehrer wieder permanent unterbricht.

Ganz prima!!

diese Katzen ……

Seit Samstag vermissten wir wiedermal eines unserer Katzenkinder. Die gleiche wie letztes mal.
Hier die Geschichte vom August.

Dieses mal war sie 2 Nächte weg. Irgendwie waren wir schon etwas weniger nervös, kannten wir diese Situation ja bereits…..

Ihre Schwester war dagegen irgendwie zu ruhig, nicht mehr so verspielt. Sie vermisste ihre Schwester deutlich und ich machte mir schon Gedanken, was wäre, wenn sie gar nicht mehr zurück kommen würde. So eine junge Katze ganz allein – also die Mutter kann ich ja nicht als Spielgefährtin zählen – ist ja nicht gerade ideal.

Heute hat der grosse Sohn noch mal am Waldrand gesucht, ob sie vielleicht auf irgendeinem Baum hockt oder so, aber nichts.

Die erste Frage von jedem, der nach der Schule oder Arbeit das Haus betrat, war: „und? Ist Chica zurück?“

Heute Abend dann, das grosse Hallo!!!! Chica ist zurück!!!! Ein leises, zaghaftes Maunzen aus dem Keller, wo sie durch’s Törchen geklettert war. Notcha, ihre Schwester rannte sofort zu ihr und Nase an Nase begrüssten sie sich.

Doch oh Schreck!!! Wie sah sie aus!!!!

Chica, grau

Vielleicht sieht man es auf dem Bild nicht so gut, aber sie hatte kein weisses Fell mehr. Alles grau-schwarz. Wenn man ihr über den Rücken strich, hatte man so ein ölig-fettiges Gefühl. Mädel, wo warst du????

Wir haben abgewogen zwischen „sie schleckt sich das Zeug selber ab“ und „wir duschen sie“ und die Dusche siegte. Ich weiss, dass das für Katzen ein ziemlicher Stress ist, aber mir war es lieber, sie ist einigermassen sauber, als dass sie das Zeug abschleckt.

So sah sie danach aus:

Chica, nass

Sie hat es sich erstaunlich gut gefallen lassen. Wir hatten einen Putzeimer mit Seifenwasser gefüllt und so hatte sie gar nicht so viele Möglichkeiten zu strampeln und zu fliehen. Der Herr des Hauses hielt sie fest und ich habe versucht, so gut es ging, das Fell zu schrubben.

Wo genau sie war, werden wir natürlich, wie auch bei ihrem ersten Ausflug, nicht herausfinden, aber sie war ziemlich sicher irgendwo eingesperrt. Samstag Vormittag verschwindet sie und Montag Abend kommt sie zurück. Da ist jemand über’s Wochenende nicht da gewesen, oder nicht in der Garage oder Werkstatt, und heute im Laufe vom Tag wieder zurückgekommen. Und nun ist sie wieder hier. Hungrig….

Hach, wieder mal Glück gehabt!!! Ein Stein ist uns vom Herzen gefallen :-).
Nur kuscheln und schmusen wollte keiner von uns so richtig mit ihr…..

Gebastel

dieses Jahr bin ich mal gar nicht so schlecht im Zeitplan. Es ist erst Anfang November und ich habe den grössten Teil der Weihnachtskartenbastelei schon fertig. Die Fotos sind eingeklebt, ein bisschen Deko schon dabei, etwas geklebt, geschnitten, gebastelt.

Es fehlt noch der Text, die Adressen auf den Umschlägen, die Briefmarken, und noch so ein oder zwei kleine Sachen vorne drauf 🙂

Ich kann hier die Karten natürlich noch nicht zeigen, aber einen kleinen Ausschnitt vielleicht?
Um die Vorfreude zu steigern, bei denen, die eine bekommen werden, oder darauf hoffen ;-).

Gebastel

Ok, wenn ich die Karten abgeschickt habe und denke, dass sie alle angekommen sind, dann zeige ich sie hier. Aber nur die Aussenseite :-).

Versprochen!

das Messer

Werkunterricht (Thema Metall) in der 7. Klasse:

der Sohn kommt nach Hause und sagt, sie würden im Werkunterricht ein Messer anfertigen.

Er brauche von mir aber eine Einverständniserklärung, dass er so ein Messer überhaupt machen darf. Ausserdem darf er das Messer dann am Ende nicht mit nach Hause nehmen, sondern ich muss es abholen.

Wie finde ich denn das jetzt wieder?

Im Moment gibt es angeblich erst zwei, die überhaupt so eine Erklärung abgegeben haben. Einer davon ein Schüler, der durch sein ADHS die ganze Klasse auf Trab hält und eine eigene Betreuerin während des Unterrichts braucht. Und der darf also ein Messer anfertigen, das ja wohl so gefährlich ist, dass die Eltern es dann von der Schule holen müssen?

Der Sohn findet es absolut cool, wenn er ein Messer machen darf. Ich frage ihn, wozu er denn so ein Messer braucht. Wir haben Messer in der Küche und wir haben Taschenmesser. Wozu also noch ein Messer? Er weiss keine Antwort. Ist eben cool.

Bin echt unentschieden, aber ich tendiere mehr zu „nein, du machst kein Messer in der Schule!“, womit ich wiederum beim Sohn total unten durch wäre…..

Was meint ihr?

und schon wieder ist der fünfte

beim letzten Aufruf von Frau Brüllen habe ich ja nicht mitgemacht, aber heute bin ich mal wieder dabei :-).
Es gibt schon eine coole Abkürzung, damit man nicht immer „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ schreiben muss: WMDEDGT 🙂

Es ist jetzt grad erst Viertel nach Acht, also ist noch nicht soooo bahnbrechend viel passiert hier im Hause Wahnsinn.

Aber kommt doch später nochmal vorbei, es gibt sicher etwas Interessantes zu lesen 🙂

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Soooo, jetzt geht’s los:

heute mache ich es mal ganz einfach in einer Liste.

5:45: unsere Katzenmutter faucht und knurrt ihre Jungen an und jagt sie durch’s Schlafzimmer. Diese verstecken sich unter unserem Bett und darum sitzt die Katzenmutter mehr oder weniger genau vor mir und brummt in einem schönen, gleichmässigen, tiefen Ton…..
– ich bin wach!

6:00: der Wecker klingelt trotzdem und ich stehe auf.

6:02: die Katzen bekommen ihr Futter und die Katzenmutter hat es sehr eilig, danach das Haus wieder zu verlassen. (im Moment hasst sie offenbar ihre Töchter…..)

6:05: der grosse Sohn geht duschen, ich wecke den mittleren Sohn.

6:10: ich decke den Tisch, mache mir einen Kaffee und checke mal meine mails.

6:15: der mittlere Sohn erscheint am Tisch und wir essen gemeinsam.

6:30: der grosse Sohn kommt aus dem Bad (Teenager brauchen eben etwas länger, dafür braucht man in der oberen Etage jetzt eine Gasmaske…..) und ich wecke den jüngsten Sohn, der dann auch frühstückt. Wir alle essen Müsli und Cornflakes, nur der jüngste Sohn hat ’ne Extrawurst und darf Brot mit Erdbeermarmelade essen. Die kleinsten wickeln einen eben immer am besten um den Finger….

6:35: der mittlere Sohn geht duschen.

6:35 – 6:50: alle sind irgendwie mit Essen, Schultasche packen, Schwimmsachen einpacken, duschen, anziehen usw. beschäftigt. Irgendwann in dieser Zeit ist auch der Herr des Hauses aufgestanden. Für ihn lohnt es sich nicht aufzustehen, wenn die Dusche eh besetzt ist. Also bleibt er meist liegen.

6:55: der grosse Sohn verlässt das Haus.

7:05: der mittlere Sohn verlässt das Haus.

7:05: ich lese dem jüngsten Sohn aus Harry Potter 2 vor, bis auch er in die Schule muss.

7:30: der jüngste Sohn verlässt das Haus. Ich gebe ihm noch die 80.- mit, damit wir Konzertkarten bekommen für das Projekt „Sing mit uns“, das er ja so liebt…..

7:35: ich kümmere mich noch ein bisschen um meine Familie Simpson und dann gehe auch ich in die Dusche (natürlich nachdem der Herr des Hauses geduscht hat. Ich muss heute erst später aus dem Haus.)

8:00: ich schreibe eine mail an eine homöopathische Tierärztin, um zu fragen, ob sie einen Rat weiss, wie wir unsere genervte und aggressive Katzenmutter wieder zur Ruhe bringen können.

8:15: ich bereite einen kleinen Text für meinen Schüler vor, den ich ihm später als Hausaufgabe mitgeben möchte.

8:30: ich lese ein paar emails, schreibe noch eine mail an die Hockeymannschaft vom grossen Sohn und räume dann mal gemütlich das Frühstücksgeschirr in die Maschine.

9:00: ich aktualisiere meine Bewerbungsmappe, scanne noch ein paar neue Zeugnisse ein und merke, dass meine Bewerbung nur als pdf vorliegt. Komisch. Muss ich wohl alles noch mal neu machen, wenn ich die jetzt auf den aktuellen Stand bringen möchte.

9:15 – 9:30: ich löse komplexe und komplizierte Aufgaben auf dem IPad….. 😉

9:30: ich fahre zum Flughafen, denn dort arbeitet mein heutiger Schüler.

10:00 – 11:30: ich unterrichte. Eigentlich haben wir ein Buch, das wir zusammen durcharbeiten, aber seit ein paar Wochen macht er immer so aktiv Konversation und erzählt mir dies und das, so dass ich finde, so bringt es ihm viel mehr und er spricht auch schon viel flüssiger und macht immer weniger Fehler. Also lasse ich ihn reden und korrigiere nur die ganz groben Schnitzer.

11.50: ich bin wieder zu Hause und schnipple ein bisschen Gemüse (Paprika, Champignon, Karotten, Frühlingszwiebeln) und brate sie zusammen mit Spätzle und Tomatensauce in einer Pfanne.

12:10: Kind 2 und 3 sind hier und wir können essen. Kind 1 isst in der Stadt, weil seine Mittagspause zu kurz ist. Ich lese die Antwort von der Tierärztin, aber sie weiss nicht wirklich einen guten Rat…..

12:30: ich habe den neuen Asterix gekauft und Kind 2 ist erstmal beschäftigt. Kind 3 liest ein bisschen über die Schulter mit.

13:00: Kind 3 geht wieder in die Schule.

13:10: Kind 2 auch.

13:30: ich rufe einen Freundin an und wir besprechen, was Kind 1 von ihr zum Geburtstag bekommen soll. Wir einigen uns auf Geld…..

13:45 – 14:30: ich weiss nicht mehr so genau. Wahrscheinlich habe ich blogs gelesen, ein bisschen im Internet gesurft, ach ja, einen Kaffe habe ich auch noch getrunken.

14:30: ich putze mir die Zähne, denn ich habe einen Zahnarzttermin.

15:00: „Bitte nehmen Sie Platz, ……“ Es piekst, es bohrt, es rumpelt, es gurgelt, es feilt, es füllt, – es tut gar nicht weh :-). Aber mein Mund ist so trocken wie Wüstensand, meine Zunge klebt am Gaumen fest. So fühlen sich wahrscheinlich Verdurstende…..

15:45: ich fahre mit einer etwas restbetäubten Oberlippe wieder nach Hause.

16:10: ich schreibe diesen Beitrag

16:30: Sohn 3 kommt nach Hause und isst eine Banane und ein paar Kekse

16:40: Sohn 1 kommt nach Hause und isst auch eine Banane und ein paar Kekse

16:45: ich überlege auch, etwas zu essen, aber irgendwie habe ich keinen grossen Appetit.

So, mal bis hierher. Der Rest kommt dann heute Abend. Bis später 🙂

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Und nun folgt noch der Rest des Tages in kurzer Zusammenfassung:

Sohn 3 macht Hausaufgaben. Zu seinem Sing-Konzert gehört natürlich auch, dass sie einige Lieder (Weihnachtslieder) auswendig können. Also soll er heute „Schneeflöckchen Weissröckchen“ üben.
Es gibt eine CD, die die Hintergrundmusik liefert und die lasse ich laufen.
Sohn 3 müht sich redlich, aber er singt jetzt wirklich sowas von kreuzfalsch!!! Er trifft keinen Ton, nicht einen einzigen. Ich kann ihm da irgendwie gar keinen Vorwurf machen, denn ich bin der Meinung, Singen ist ein Talent, das man hat oder eben auch nicht……
Er hat es definitiv nicht.

Ich entschuldige mich bei ihm und bitte ihn, lieber die andere Hausaufgabe zu machen. Für dieses Lied habe ich die Nerven nicht. Ich sage ihm auch, dass er da gar nichts dafür kann, dass es dann später in der grossen Gruppe gar nicht soooo auffällt (hoffentlich singt er ganz leise oder bewegt nur die Lippen). Man, das klingt jetzt echt hart, aber was soll ich denn machen? Ich kann ihm nicht das Singen beibringen. Leider.

Ok, Sohn 2 kommt so gegen 17:30 Uhr nach Hause, isst auch noch eine Kleinigkeit und wird dann zum Saxophon üben verdonnert. Er spielt die Melodie von Pink Panter und das klingt sehr cool auf dem Saxophon. Ganz perfekt kann er es aber noch nicht. Darum übt er ja auch :-).

Die Kinder verziehen sich in ihre Zimmer und beschäftigen sich mit elektronischen Geräten ;-).

Gegen 19:00 Uhr mache ich Abendessen. Wie meistens gibt es abends Brot mit Käse oder Wurst oder Salami oder oder oder.

Sohn 1 präsentiert stolz seinen Englischtest, eine 6 (6 = 1 in Deutschland).

Sohn 2 verzieht sich in den Keller, um Fifa 14 zu spielen und der Herr des Hauses, der grad rechtzeitig zum Abendessen nach Hause gekommen war, räumt den Tisch ab. Teilweise. Den Rest mache dann ich.

Die Katzenmutter klappert zum Törchen im Keller herein und legt uns freudestrahlend eine minikleine Maus vor die Füsse. Merci :-).
Die Katzenkinder stürzen sich wie wild auf die Maus (yeah, Mami hat uns was mitgebracht !!!) und ich krieche unter Sofas und Schränken herum, um ihnen die Maus wieder wegzuschnappen.

Die Katzenmutter frisst derweil alle drei Näpfe leer und verlangt danach wieder laut knurrend und fauchend nach Türöffnung.
Also raus mit der Dame.
Das kleine Katzenmädchen lässt dummerweise die Maus eine Sekunde aus den Augen und schon habe ich sie !! Ebenfalls raus damit. Hoffentlich holt die Mutter sie heute nacht nicht wieder rein…..

So gegen 20:00 Uhr geht Sohn 3 ins Bett und darf noch ein bisschen lesen.
Jetzt ist es kurz nach 21:00 Uhr und bald werde ich Sohn 2 aus dem Keller holen und ins Bett schicken, damit ich hier noch den Geburtstagstisch für Sohn 1 dekorieren kann.

Also ein bisschen was steht schon:

Happy Birthday

Man, 15 Jahre wird der morgen schon!!! Krass, wie die Zeit vergeht……

Die Luftschlangen werde ich wohl lieber erst morgen früh ausrollen, denn sonst machen die Katzenkinder hier heute Nacht schon mal ihre eigene Party ;-).

So, und dann werde ich selber ins Bett gehen. Mein Buch schnappen, den Titel kenne ich jetzt nicht wortwörtlich, aber es ist etwas mit Pilgerreise des Harold irgendwas oder so.

Ein Buch, in dem irgendwie gar nichts passiert. Man liest und liest und denkt, jetzt müsste aber doch mal was passieren, und man liest und liest.
Ich könnte euch nur sagen, dass es um einen pensionierten Mann geht, der 800 km durch England laufen will, um eine an Krebs erkrankte alte Freundin zu besuchen. Er glaubt, sie könne geheilt werden, wenn er zu Fuss geht.
So liest man also immer weiter, wie er Tag für Tag läuft, wie er Blasen bekommt, wie er zusammenbricht, aber weiterläuft, was er kauft, isst oder trinkt, wo er schläft.

Letztendlich möchte ich natürlich wissen, ob er tatsächlich ankommt, und auch, ob die Freundin dann noch lebt und womöglich sogar überlebt, aber das Buch ist ziemlich dick……. was soll dazwischen denn noch alles passieren???
Ein langsames Buch.

So, dann wünsche ich euch allen eine Gute Nacht, schlaft gut und vielen Dank für’s Lesen, falls ihr bis hierher überhaupt durchgehalten habt 🙂 .