Halloweeeeeeeen

Durch meinen Scannereinkauf hatte ich ja nun genügend Süsskram für die Geister, Vampire, Monster, Zombies und Hexen zu Hause.

Der jüngste Spross wollte auch mal die Nachbarschaft abklappern und machte sich so gegen 19.00 Uhr mit einem Nachbarsjungen auf den Weg.

Ich wartete hier, aber zunächst passierte nichts. Niemand klingelte. Ich vertrieb mir die Zeit am Computer (mit einem beknackten Spiel, das ich nicht beherrschte das nicht funktionierte) und wartete.

Dann endlich hörte ich Kinderstimmen, Gekicher und Gebrabbel draussen vor der Tür.
Ich öffnete und 4 Gestalten standen grauslig verkleidet und maskiert draussen.

Ich nahm den vorbereiteten Teller, tat ganz furchtbar erschrocken und versuchte zu erkennen, um welche Kinder aus dem Dorf es sich handelte.
Ich erkannte ein Mädchen, das nicht weit von uns wohnt. Das kleine Wesen hinter ihr musste ihr Bruder sein.
Und dann ragte der grüne Ärmel einer Fliess-Jacke aus dem einen Kostüm hervor und eine mir sehr bekannte Stimme fragte: „Darf ich auch zwei???“ …….

Also wirklich!! Im eigenen Haus die eigenen Süssigkeiten abgreifen? Frech ist er, der Sohn!! Naja, aber da wollte ich mal nicht so sein …. 😉

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ausprobiert

Im Supermarkt meines Vertrauens gibt es jetzt so Scanner für die Kunden, die man vorne an den Griff des Einkaufswagens stecken kann.
Mit diesen Scannern kann man die Artikel scannen, direkt in die Tasche packen und an einer Spezialkasse braucht man dann nicht lange zu warten, sondern nur noch zu zahlen und fertig ist die Laube.

Heute hatte ich ein bisschen Zeit und keinen grossen Einkaufszettel (nur so Halloween-Krams, falls heute Abend jemand klingeln sollte…..) und so wollte ich es mal versuchen.

Ich bekam vom geschulten Personal, das in den ersten Tagen (oder auch Wochen?) noch bereit steht zum Helfen, diesen Scanner in die Hand gedrückt und erklärt.

Ich brauche eine Kundenkarte. Hab ich.
Ich muss die Karte scannen und dann den Scanner aus dem aufleuchtenden Fach nehmen. Mach ich.

Nun kann ich ich in den Laden gehen.

Zuerst ein Bund Bananen. Wird gescannt, funktioniert. 🙂 Pieps.
Dann ein Butterzopf. Pieps
Das Brot stellt sich quer. Will und will nicht piepsen…. also erstmal neben die Tasche in den Wagen.
Weiter geht’s mit Milch: pieps, Joghurt: pieps, Katzenstreu: pieps, usw.

Immer wieder zwischendurch versuche ich, das Brot zu scannen und plötzlich: pieps :-). Also auch das geschafft.

Einmal lege ich, wie gewohnt, die Kekse einfach so in den Wagen, merke aber, dass ich sie ja noch scannen muss. Eine der Packungen wird gescannt, die beiden anderen einfach am Scanner eingegeben (++).

Am Ende komme ich zur „Kasse“. Ich habe ein schlechtes Gewissen, als ich die mir inzwischen bekannten und im Laufe der Jahre lieb gewonnenen Kassiererinnen an ihren Kassen sitzen sehe. Werden die wohl bald arbeitslos sein???

Meine Konzentration wird jetzt aber an anderer Stelle benötigt. Der Zahlautomat.
Ich scanne noch einmal einen Strichcode am Rückgaberegal ein, bestätige, dass ich auch wirklich alle Artikel gescannt habe und stelle den Scanner zurück ins Regal.

Theoretisch könnte ich jetzt aus dem Laden latschen ;-). Aber nein, da ist noch Personal, das aufpasst.
6 „Bezahltürme“ stehen bereit. Man scannt die Kundenkarte vom Anfang erneut ein, kann auch noch Gutscheine und ähnliche Rabattmarken usw. einscannen und dann drückt man auf „zahlen“. Geht natürlich nur mit Karte.

Und dann kommt der Kassenzettel raus und nun ist der Einkauf abgeschlossen.

In den AGB schreiben sie, dass sie hin und wieder computergesteuerte Stichproben machen werden. Es könnte ja sein, dass der eine oder andere nur die Hälfte der Ware scannt….. oder dass „aus Versehen“ das teure Fleisch vergessen worden ist.

Da bin ich echt gespannt, ob das mit dieser Vertrauens-Geschichte funktioniert….

Im Moment ist man noch der Exot, wenn man mit diesem Pieps-Scanner im Laden herumläuft. Aber dass ich nicht eine Sekunde an der Kasse warten musste, kann in Situationen, in denen man es eilig hat, doch sehr angenehm sein.

Fazit: macht Spass, geht schnell, aber der Gedanke an die womöglich bald arbeitslosen Kassiererinnen bleibt im Hinterkopf.

Vokabeln lernen

Das kann unter Umständen Nerven kosten.

es sind nur 5 (!!) Vokabeln in Französisch für den 4.-Klässler.
(5 Vokabeln deren Zusammenhang sich mir komplett entzieht, aber das ist eine andere Geschichte….)

1. Der Helm (le casquet)
2. Die Wärme (la chaleur)
3. Die Batterie (la batterie)
4. Das Zimmer (la chambre)
5. Der Knopf (le bouton)

Sohn behauptet, er müsse sie nur schreiben können….

Ich diktiere sie also einmal auf französisch. Er macht 2 kleine Fehler, aber dann kann er es.

Nun möchte ich aber doch, dass er sie auch von Deutsch ins Französisch übersetzen kann.

Und so hörte sich das an:

Ich: Der Helm
Er: la chambre
Ich: nein
Er: la chaleur
Ich: nein, le casque
Er: …..
Ich: sag’s einmal bitte
Er: la chambre
Ich: nein, le casque!!
Er: sag ich doch.
Ich: ?

Ich: Das Zimmer
Er: weiss nicht
Ich: la chambre
Er: ach ja
Ich: also, das Zimmer
Er: la chaleur
Ich: neeeeeiiiiiiinnnnn !!!!
Er: weiss nicht

Ich: die Batterie
Er: le batterie
Ich: LA
Er: la batterie
Ich: und das Zimmer
Er: la chaleur
Ich: &%ç*&%(=?)((//&%çç%**ç%*ç%

Und so weiter und so weiter und so weiter

Ich bin fast verzweifelt.

Später habe ich ihn 5 mal das selbe Wort wiederholen lassen. Dann eins dazu, bis er beide einigermassen konnte, dann noch eins mehr.

Heute morgen war alles wieder weg….. 😦

Da aber diese Wörter für mich (und ihn vielleicht auch) so völlig aus dem Zusammenhang gerissen sind, habe ich immerhin ein kleines bisschen Verständnis für seine Verwirrung. Und 3 haben auch noch so einen ähnlichen Anfang.

Es gab keine Prüfung dazu und dann war der Lehrer heute auch noch krank.
Also noch mal Glück gehabt :-).

Das Lehrerdingens

Inzwischen bin ich eher nur noch amüsiert statt empört, aber lest selbst:

Der Anfang:

ich höre vom Sohn, dass der Lehrer während des Unterrichts für unbestimmte Zeit den Raum verlässt, um vergessene Unterlagen zu holen

Mein Mail:

ich frage den Lehrer per mail, ob (und nicht „warum“!) er den Raum tatsächlich verlassen hat. Ich zeige mich erstaunt und bitte um Stellungnahme.

Seine Reaktion:

er breitet das im Unterricht aus und beschwert sich vor der ganzen Klasse über meine mail, ohne allerdings meinen Namen oder den meines Sohnes zu nennen.

Meine Reaktion:

eine weitere mail, mit der Bitte, den Sohn da rauszuhalten und dieses Thema mit mir zu diskutieren. Ich biete ihm 2 Zeiten, in denen er mich telefonisch erreichen kann und bitte um Rückruf.

Seine Reaktion:

er kommt zu spät zum Unterricht (vielleicht weil der Schulleiter mit ihm über sein Verhalten geredet hat?) und sagt zu meinem Sohn: „Jaaa, ich bin zu spääääät. Zu späääääät!!!“
Der Sohn erschreckt und weiss nicht, was er davon halten soll…..

Meine Reaktion:

ich rufe den Lehrer an, erreiche nur die Tochter und lasse erfolglos ausrichten, dass er mich zurückrufen soll.

Ich rufe am nächsten Morgen den Schulleiter an. Der erklärt sich zu einem Gespräch bereit. Sobald ich aber erwähne, dass es vielleicht schlau wäre, wenn der Klassenlehrer auch dabei wäre, muss er plötzlich alles wieder „löschen“.
Also kein Termin mit den Schulleiter. Der Klassenlehrer hat den Auftrag, sich bei mir zu melden.

Das Gespräch soll gemeinsam mit dem Klassenkonvent (alle Lehrer, die diese Klasse unterrichten) stattfinden.

Huch??? Was haben denn die jetzt damit zu tun??

So langsam muss ich nur noch lachen.

Hey, ich wollte ein Elterngespräch mit dem Klassenlehrer.

Was bekomme ich jetzt?
Eine Art Vorladung vor die gesamte Lehrerschaft? Wozu??

Na, ich bin jetzt echt mal gespannt,

1. wann sich der Klassenlehrer bei mir meldet
2. ob er sich überhaupt meldet !!
3. wie viele „Helfer“ oder „Beschützer“? er sich da zusammenstellt für dieses doch ganz harmlose Elterngespräch.

Die anderen Lehrer werden sicher auch ganz begeistert sein……

Fortsetzung folgt……

der lebende Blitzkasten

Augen auf, vielleicht steht er auch mal in eurer Strasse 🙂

La la la

Läuft hier gerade in Endlosschleife. Ich weiss gar nicht mehr, wie es zu mir kam. Zunächst bin ich auf das Video aufmerksam geworden, dann gefiel mir das Lied auch.
Inzwischen finde ich das Lied besser als das Video, weil sich mir der Sinn des Videos nicht so 100 % erschliesst….. aber den kleinen Jungen finde ich nach wie vor sehr herzig.

Es geht darum, einfach mal die Ohren zuzuhalten, wenn der andere nur noch Schwachsinn schwafelt und laut zu singen: La la la

Und wenn ich es dann so ein paar mal *räusper* hintereinander gehört habe, ist es wie ins Hirn gebrannt und geht nicht mehr raus.

So ist es nun mal.

Kann ich euch anstecken?

Versprecher

der Nachbarsjunge steht vor unserer Tür und berichtet mir von seinem Schlagzeugunterricht:

„….. und dann im nächsten Silvester habe ich dann …….“

🙂

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