heute ist schon wieder der 5.

Den letzten Monat hatte ich mal ausgelassen, aber heute mache ich doch wieder mit 🙂

Bis jetzt ist allerdings noch nicht so viel passiert, ist ja auch erst 20 vor 7.

Also schaut doch besser später noch mal rein :-).

OK, jetzt berichte ich euch vom ersten Teil des Tages:

Mein Wecker klingelt um 6.00 Uhr, da höre ich Sohn 1 schon duschen.
Zum Glück fällt mir grad noch ein, dass Sohn 2 heute Sport-Tag in der Schule hat, also gar nicht früh raus muss, sonst hätte ich ihn viel zu früh aus den Federn geholt.

Also stehe ich gemütlich auf, decke den Tisch für’s Frühstück und füttere die Katzen.
Weil ich erst so gegen 9.30 los muss, lasse ich sie auch gleich noch raus, denn ich denke, so könnten sie noch ein paar Stunden rumtoben am Morgen.
Weil sie noch so jung sind, lasse ich sie lieber „unter Aufsicht“, also wenn jemand zu Hause ist, raus und nicht einfach so den ganzen Tag und niemand ist hier.

Zuerst kommt Sohn 1 an den Tisch, dann wecke ich so gegen 6.30 auch Sohn 3 und wir sind immerhin zu dritt beim Frühstück (gemeinsam essen klappt meistens nur mittags oder Abends, aber irgendeiner fehlt doch immer). Der Herr des Hauses verschwindet unter die Dusche, Sohn 2 schläft tief und fest.

Die aktuelle Vorlesegeschichte für Sohn 3, der es immer noch geniesst, obwohl er schon Viertklässler ist, heisst: „Unter der Geisterbahn“ von Isabel Abedi.
Ich habe Zeit, heute fast 30min. zu lesen.

Sohn 1 macht sich gegen 7.00 Uhr auf den Weg, er hat es jetzt etwas weiter als vorher, aber seine Schule fängt dafür eine Viertelstunde später an.
Hach, sehr angenehm, wie selbständig er mit 14 alles macht. Ich muss ihn an nichts erinnern und ihn auch nicht antreiben. Klappt alles bestens :-).

Sohn 3 geht um 7.30 los und dann habe ich Zeit, mal kurz mein IPad aufzuklappen und ein paar wenige mails zu lesen, meine Simpsons alle wieder zu beschäftigen (ja, ja,…. na und?) und selber unter die Dusche zu springen.

Sohn 2 ist aufgestanden und isst mehr oder weniger alleine Frühstück. Dafür durfte er aber auch ausschlafen.
Siedendheiss fällt uns ein, dass er ja auch noch seine Saxophon-Stunde heute hat, die er gar nicht wahrnehmen kann, weil er ja den Sport-Tag hat. Also schreibe ich schnell eine SMS an den Musiklehrer. Puh, er ruft grad zurück und hat Verständnis, auch dafür, dass wir so verpeilt sind und nicht rechtzeitig abgesagt haben.

Sohn 2 wird um 9.15 von einem Freund abgeholt und sie fahren zum Sportplatz.

Ich begebe mich auf die Suche nach den Katzen, um sie nun reinzuholen, finde aber leider nur die eine…..
Sie sollten jetzt eigentlich drinnen sein, weil ich ja los muss. Die, die letzte Woche verschollen war, ist übrigens jetzt ganz brav zu Hause. Die andere ist unauffindbar….
Naja, ich werde nur ca. 2 Stunden weg sein, also sperre ich die eine Katze ein und überlasse die andere ihrem Schicksal ;-).

Ich fahre in die Stadt, denn ich habe eine Stunde Unterricht. Mein Schüler kommt aus den USA und ist noch ziemlicher Anfänger. Aber er macht seine Sache sehr gut. Er soll lernen, sich zu orientieren und nach dem Weg zu fragen und dann die Antwort auch zu verstehen :-).
Das klappt gut.

Viertel vor 12 bin ich wieder zu hause. Ich schreibe eine mail an den Hockeytrainer, damit wir das Aufgebot für Samstag machen können.
Ich gehe in den Garten und finde dort die zweite kleine Katze wieder. Die Mutter liegt gemütlich im Dach. Sie weiss, dass man durch’s Katzentor ins Haus kann. Das haben die beiden kleinen leider noch überhaupt nicht geschnallt. Ist aber auch immer die Terrassentür offen. So lernen sie es nie…..

So, und jetzt sollte ich mich langsam mal um’s Mittagessen kümmern. Ist schon 12.20. Die Meute steht kurz vor den Toren……

bis später also.

🙂

So, weiter geht’s.
Es ist jetzt 21.30 Uhr und der Tag neigt sich dem Ende zu. Ich versuche mich zu erinnern, was am Nachmittag noch alles passiert ist:

Zum Mittagessen gibt es schnell schnell Spaghetti Bolognese, immerhin mit frischem Hackfleisch, auch wenn die Sauce aus einem Glas kommt. Wir essen nur zu dritt, weil Sohn 2 ja den Sport-Tag hat.

Nach dem Mittagessen macht Sohn 3 seine Hausaufgaben.

Ich gehe in die Dorfbibliothek und bringe ein paar Bücher und eine DVD zurück.

Dann leihe ich mir einen Zits-Comic aus. Absolut empfehlenswert. Die Pubertisten-Geschichten von Jeremy. Ausserdem noch das neue Buch von Milena Moser, „Das wahre Leben“. Da freue ich mich drauf.

Wieder zurück mache ich mir einen leckeren Kaffe mit Karamell-Aroma. Der Trick des Nespresso-Verkäufers, den Sirup über die geschäumte Milch zu giessen und dann zunächst den Schaum zu löffeln, ist Gold wert. Das ist soooooo lecker!!!!!!!

Ich trinke den Kaffe und setze mich danach mit einem Buch („der Mann auf dem blauen Fahrrad“ von Lars Gustafsson) in den Garten und lese. Milena Moser muss noch warten. Immer schön eins nach dem anderen.

Um halb vier entscheidet Sohn 1, seinen ehemaligen Schulkameraden (er hat die Schule gewechselt), die ja auch den Sport-Tag haben, zuzuschauen und radelt in den Nachbarort.

Sohn 3 und ich essen ein Z’Vieri, bestehend aus Früchten und danach irgendeinem Süsskram. Ich mache mir einen weiteren leckeren Kaffee :-).

Dann klingelt mein Handy und eine Lehrerin, mit der ich mir einen Kurs teile ruft an, um mir mitzuteilen, wo sie stehen geblieben ist.

Sohn 2 kommt nach Hause, ist k.o. und verschwitzt, aber guter Laune. Er verschwindet erstmal unter der Dusche.

Ich erlaube ihm nicht, mit dem Nachbarssohn vor’m Computer zu gamen, sondern bitte ihn darum, zu Hause zu bleiben, weil einer ein bisschen nach den Katzen gucken sollte. Ja, blöd irgendwie, aber er hat gar nicht gross protestiert.

Kurz nach fünf fahre ich mit Sohn 1 und 3 auf den Hockeyplatz. Sohn 3 hat Training und Sohn 1 hilft dem Trainer, weil die Kinder/Jugendabteilung doch recht gross ist und sie dankbar für jeden Helfer sind.

Ich setze mich mit dem Zits-Comic in die Sonne und kichere immer wieder mal vor mich hin, hoffe aber, dass mich niemand hört und für bescheuert hält…. die Comics sind wirklich klasse!!!

Wir fahren wieder nach Hause und treffen dort auf den Herrn des Hauses und Sohn 2. Der Tisch ist bereits gedeckt und wir können direkt über das Abendessen herfallen. Brot mit Käse oder Wurst oder Gurke oder Tomate oder allem zusammen usw.

Zum Abschluss ein Joghurt.

Sohn 3 muss noch duschen, auch wenn es schon nach 20.00 Uhr ist.

Ich habe per mail das Aufgebot für das Hockeyspiel der U17 am Samstag bekommen und bereite es vor, um es an die Mannschaft zu schicken (ich bin Teammanagerin. Klingt toll, hm?).

Dann überlege ich, ob ich erst blogge oder erst die Lektion für morgen vorbereiten soll und entscheide mich, wie ihr gerade lesen könnt, für’s bloggen :-).

Wenn ihr also bis hier durchgehalten habt, dann kommt jetzt nur noch so eine halbe bis dreiviertel Stunde Vorbereitung und dann gehe ich schlafen. Morgen muss ich nämlich um 5.30 aufstehen und dann eine Stunde lang mit dem Auto zu meinem neuen Job fahren. Da brauche ich genug Schlaf.

Also, ich bedanke mich sehr, dass ihr meinem Tag gefolgt seid und ich hoffe, es hat euch gefallen.

Merci 🙂

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2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Xeniana
    Sep 06, 2013 @ 06:09:21

    Nicht Antreiben müssen….und das in der Pubertät.Du musst mir unbedingt deine Erziehungsmethode verraten:)

    Antwort

    • wahnsinn22
      Sep 06, 2013 @ 17:30:47

      Also das gilt nur für morgens. Als ich eben nach Hause kam, hätte er seit 20min. Im Bus sitzen müssen, um ins Training zu fahren. Seine Reaktion: „oh, eben grad war’s noch 4 Uhr….“ :-).

      Antwort

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