kiiiiieeeeeks, eine Maus ist im Haus

Nun ja, das hat man davon, wenn man eine Katze im Haus hat. Hin und wieder kommen Mäuse herein. Natürlich unfreiwillig 😉 , von der Katze gebracht.
Wenn ich „Glück“ habe, sind die Mäuse schon so gut wie tot und ich kann sie mit einer Schaufel oder ähnlichem wieder hinausschmeissen. (wenn ich Pech habe, holt die Katze die selbe Maus später wieder rein, aber das ist eine andere Geschichte….)

Heute war es etwas anders:

Wie gut, dass ich nicht sofort auf den nächstbesten Hocker oder Tisch springen muss, wenn ich eine Maus erblicke!!

Ich komme nach Hause und sehe erste Indizien:

-Grasbüschel auf dem Boden vor der Treppe, die in den Keller (zum Katzentor) führt.
-Die Katze liegt auf der Lauer vor einem Sekretär, der im Wohnzimmer in der Ecke steht.

Die Maus scheint also erstens noch zu leben und zweitens sehr geschickt zu versuchen, sich ihrem Schicksal zu entziehen.

Ich fange also an, hinter dem Sekretär herumzuwurschteln und die Maus kommt hervor, flieht aber sofort unter das Sofa.
Die Katze unverzüglich hinterher, weiterhin erfolglos. (kann aber auch Absicht sein, sonst macht das „Spiel“ ja keinen Spass….)

Die Maus sieht ihre Chance und rennt die Treppe zum Keller hinunter. Ab in den Hobbyraum. Und dort – sie ist wirklich extrem schlau, diese Maus – hinter (!!!) die weissen Schränke von IKEA, die ich hier neulich mal zeigte.
Super!! Für die Maus ideal, für die Katze zu eng, für mich sehr, sehr viel Arbeit…….

Ich rücke also den einen Schrank etwas von der Wand ab. Gut, dass wir die Möbel nicht an der Wand festgeschraubt haben…..!!! Die Maus kriecht in die Ecke und hinter die andere Schrankreihe, die mit dem Fernseher drauf.
Die Katze wieder hinterher, aber auch dieser Spalt ist für sie zu eng.
Diese Katze, merke ich, ist mir wirklich absolut keine Hilfe. Sie lässt mich alles alleine machen. Teilweise legt sie sich noch gemütlich hin und guckt mir zu!!!

Tja, da muss ich wohl auch diese Schränke etwas wegrücken. Der Raum sieht inzwischen nicht mehr ganz so schön ordentlich aus. So schiefe Schränke, die halb in den Raum hineinragen……

Irgendwann macht die Maus dann noch eine Runde unter das Schlafsofa (zum Glück weiss sie nicht, das darunter ein schöner flauschiger, so gut wie unzugänglicher Bettkasten ist), unter das Regal und dann unter die Heizung.

Ich bin mit einer kleinen Kartonschachtel bewaffnet und hoffe, dass sie irgendwann den Weg dort hinein finden wird. Lange muss ich zum Glück nicht mehr warten. Die Maus ist natürlich mittlerweile auch reichlich gestresst und nicht weniger geschwächt.

Endlich ergibt sie sich und fällt nahezu in diese kleine Schachtel hinein.
Geschafft!!

Ich trage sie hinaus – ohne dass die Katze es merkt (in dieser Beziehung sind sie echt dämlich, die Katzen ….) – und setze sie im gegenüberliegenden Feld wieder aus.

Ob sie das überlebt ist allerdings eine andere Frage, denn es ist kalt. Sehr kalt im Moment. Für Mäuse eigentlich noch viel zu früh, um herauszukommen, denke ich.

Die Katze? Die ist immer noch unten im Keller und schnuppert hinter den Schränken herum, die Dumme ;-).

Na, kennt ihr euch aus???

habe gerade diesen Link hier entdeckt:

click that ‚hood

es geht in diesem Fall um Berlin. Man muss versuchen, in so kurzer Zeit wie möglich, die Bezirke herauszufinden.

Dieses „Spiel“ kommt ursprünglich aus den USA, aber es gibt es auch für Berlin, Hamburg und Ulm (warum gerade Ulm???).

Ausserdem gibt es das auch noch für die Schweiz, aber nur für die Kantone Baselstadt und -land (Gemeinden).

Na los, versucht’s mal 🙂 !!

Winterimpressionen

Letze Woche haben wir mal einen Winterspaziergang gemacht, um die Jungs während der Ferien von ihren Computern wegzubekommen. Das ist mir immerhin für ca. 90min. gelungen :-).

Und so sah es letzte Woche aus:

Winter

Am tollsten fanden die Jungs die zugefrorenen Pfützen, die sie – nachdem ich sie fotografiert hatte – mit Begeisterung zerbrachen:

Eispfütze

Dann fing es wieder an zu tauen, die Krokusse lugten schon hervor, ich verbrauchte das letzte Restchen Vogelfutter, kaufte kein neues mehr, denn alles sah nach „es wird wärmer“ aus.

Doch gestern setzte am Nachmittag ziemlicher Schneefall ein und innerhalb kürzester Zeit war alles wieder weiss.

Und das hier, das wollte ich schon immer mal machen 🙂 :

Schneekatze

Leider ist dieser Schnee heute ganz flauschig, so wie man ihn sich von Frau Holle vorstellt, aber überhaupt nicht geeignet, um grosse Schneefiguren oder ähnliches zu bauen.

Daher nur ganz klein, so ca. 10cm hoch, dieser heilige Schneemann. Zu mehr hat es wirklich nicht gereicht. Hatte ja auch schon den ganzen guten Schnee für die Katze aufgebraucht.
Er sagt so etwas wie:
„erhebet euch und betet“ oder so ;-).

heiliger Schneemann

Schönes Wochenende euch allen

Wurzelbrüche und Mutters Stolz

Eigentlich sind ja noch Ferien, aber ein bisschen muss sich der Pubertist doch auf die am nächsten Montag wieder beginnende Schulzeit vorbereiten. Zumal auch noch ein Mathetest angekündigt worden ist.

Thema: Wurzeln

Der Pubertist zeigt mir also ein paar Übungsaufgaben, die er nicht verstanden hat, und ich muss schon sagen, es macht mich ein kleines bisschen stolz, dass ich sie ohne irgendeine Mathestunde in den letzten 20 Jahren, durch logisches Kürzen, durch Kenntnis der Regeln usw., zu einem grossen Teil lösen konnte.

Hach, man behauptet ja noch gerne, dass man diese komischen Matheaufgaben sowieso niemals später im Leben brauchen wird.

Das stimmt schon. Im täglichen Alltag braucht man höchstens den Dreisatz und das Einmaleins. All das komplizierte Zeug mit Wurzeln, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Vektorrechnung, usw. ist eigentlich nicht alltagsnotwendig.

Aber:

Sollte man sich dazu entschieden haben, Kinder zu zeugen, die dann ja irgendwann in der Schule mal Mathe haben werden, dann, ja und nur dann, braucht man all dieses Mathezeugs wieder. Und wenn’s nur dazu dient, ein bisschen vor dem Pubertisten anzugeben 😉 …..

roll, roll, roll

Vor ein paar Tagen fing unsere Katze an, sich auf dem Boden zu wälzen und dabei sehr merkwürdige Geräusche zu machen. So ein bisschen wie eine gurrende Taube.

Sie ist drollig. Nein, nicht drollig. Das ist das Wort, das die automatische Rechtschreibhilfe mir einfach hier reindrückt. Was ich schreiben will, kennt sie offenbar nicht : rrrrrollig. Ohne „d“ vorne.

Das heisst ja so, weil sie eben immer auf dem Boden herumROLLT.

Gut, die Katze rollte also bei uns auf dem Boden herum.

Dann blieb sie für mehrere Stunden draussen und machte überall schöne, duftende Zeichen für die möglichen, zukünftigen, auserwählten Kater hier in der Gegend.
Die wird’s gefreut haben ….. 🙂
„Offiziell“ sind hier ja selbstverständlich alle Kater längst kastriert, aber komisch, wenn Katze dann einen „braucht“, sind sie doch zur Stelle. 🙂

Gestern Abend ist sie auch noch mal raus so gegen 22.00 Uhr. Keine Ahnung, wann sie wieder nach Hause kam, aber heute Morgen war sie auf jeden Fall wieder hier. Ziemlich erschöpft lag sie in ihrem Kissen und pennte.
Aha. War sie also erfolgreich? Also je nach Perspektive war vielleicht auch der eine oder andere Kater erfolgreich ;-).
Wir werden sehen.

Heute war sie bisher nur zweimal ganz kurz draussen, vielleicht nur zum Pinkeln, und nun pennt sie schon wieder. Das muss ja ziemlich anstrengend gewesen sein letzte Nacht…..

Schon in 3-4 Wochen wird man sehen können, ob sich was tut in ihrem Inneren. Katzen tragen nur so um die 60 Tage, das wäre gar nicht mehr so lange, bis da was schlüpft.

Jöööööö, einerseits freue ich mich sehr auf die kleine Rasselbande, aber wehe, wenn sie dann grösser werden und hier Teenager-gleich durchs Haus toben……. daran möchte ich lieber nicht denken :-).

6.30 Uhr: schlaflos in S.

Donnerstag, Freitag war mein Kurs in Zürich und heute muss ich auch noch mal hin.

Nach Zürich braucht man von Basel ziemlich genau eine Stunde. Aber von mir zuhause zum Bahnhof brauche ich auch noch mal ca. 20 min. Wenn alle Anschlüsse gut klappen, denn ich muss auch noch einmal umsteigen. In Zürich muss ich aber dann auch noch mal weiter mit der S-Bahn. Also nicht mal eben schnell ……

Wenn ich also um 9.00 Uhr dort sein muss, was für die Zürcher Teilnehmer sehr human ist, dann muss ich hier bei mir so gegen 7.00 Uhr den Bus nehmen.

Eigentlich würde es reichen, um halb sieben aufzustehen. Aber naja, ich muss dann noch duschen, je nach dem die Haare waschen und auch föhnen, gemütlich frühstücken, usw.

Also stelle ich meinen Wecker auf ca. 6.00 Uhr. Bin aber regelmässig früher wach. So ganz relaxed ist der Kurs nicht und man muss sich da teilweise vor die anderen hinstellen und Probelektionen geben, man muss gruppendynamisch sein, „Hausaufgaben“ machen und das alles stresst mich ein kleines bisschen.

Das ist vermutlich der Grund für meine Schlaflosigkeit an den Tagen, wenn ich nach Zürich muss.

Am Donnerstag stellte ich (mit Haarewaschen und föhnen) den Wecker auf 5.30. Aufgewacht bin ich um 5.15 Uhr. Na egal, bin ich trotzdem aufgestanden.

Am Freitag (ohne Haarewaschen und föhnen) stellte ich den Wecker auf 6.00 Uhr. Aufgewacht bin ich 5.45 Uhr. Ich habe auch so eine Panik, der Wecker könnte versagen und wache daher automatisch noch vor ihm auf, um sicher zu sein. Ist ja eigentlich noch praktisch.

Für heute (wieder mit Haarewaschen und föhnen) war es noch etwas spezieller, weil Samstag ist. Da fährt mein „Dorf-Schnarch-Bus“ nur alle halbe Stunde und auch noch zu anderen Zeiten als sonst. Also dachte ich, ich müsste den frühen Bus um halb sieben nehmen.

Ich stellte also den Wecker auf 5.30 Uhr. Aufgewacht bin ich sicher noch VOR 5.00 Uhr, aber aufgestanden bin ich dann doch erst so gegen 10 nach 5. Krass!!!!! Wer steht denn samstags um 5.00 Uhr auf, bitte ?????? 

Nun ich habe dadurch sehr schön viel Zeit heute morgen :-). Ich habe sehr gemütlich gefrühstückt, einen grossen Pott Kaffee getrunken, die Haare lufttrocknen lassen. Also fast. Dann habe ich im Internet geschaut, ob nicht der spätere Bus doch noch reichen würde.

Und er reicht. Ich habe beim Umsteigen zwar nur eine Minute, hoffe aber, dass das Tram auf den Bus wartet an so einem frühen Samstagmorgen.

Also habe ich jetzt noch mehr Zeit. Zum Beispiel für einen kleinen Blogeintrag :-).

Profitieren also alle von meiner Bettflucht.

Euch wünsche ich einen gemütlichen, ausgeschlafenen, friedlichen Morgen und überhaupt ein schönes Wochenende. 

sturmfrei

gestern überraschten mich meine Männer mit der Information, dass sie bis Sonntag ausser Haus seien. Zum Skifahren. Sind ja Ferien hier gerade, der Herr des Hauses hat frei, weil ich nach Zürich muss und da bietet es sich ja irgendwie an. Aber dass sie es tatsächlich gemacht haben…..

Das heisst für mich: Sturmfreie Bude !! 🙂

Wow!!! Ich bin unendlich dankbar !! 🙂

Ich kann es an zwei Fingern abzählen, wie oft ich das schon mal erleben durfte, seit ich Kinder habe.

Es ist nicht dasselbe, ob ich alleine irgendwo wegfahre und mal ein paar Tage für mich habe, oder ob der Rest der Familie mal wegfährt und ich hier alleine im Haus sein kann.

Ok, ich muss morgen noch mal einen halben Tag oder etwas länger nach Zürich, aber schon heute Abend geniesse ich diese Ruhe im Haus. Es ist ja nicht so, dass die Jungs in dem Sinne laut sind, wie beispielsweise Kleinkinder, aber ich höre trotzdem sehr viel. Musik, Skipe-Dialoge (immer sehr laut…), WC-Spülung, einer hopst herum, einer knallt eine Tür zu, einer Flucht, ich höre youtubevideos, ich höre Gelächter, usw.

Diese Geräusche sind natürlich alle nicht schlimm. Aber wenn es mal ein paar Tage so still ist, dass ich die Uhren ticken und die Katze im anderen Zimmer schnurren höre, dann ist das eine sensationelle Erfahrung!!

Interessanterweise gefällt mir am besten, dass ich ganz alleine entscheiden kann, wann und was ich esse. Alles andere ist gar nicht so wichtig.

Ich könnte theoretisch (oder auch praktisch ;-)) eine Tüte Chips zum Abendbrot vor’m Fernseher essen.
Ich könnte !! Mache ich natürlich nicht. Was denkt ihr denn???? Eine ganze Tüte Chips zum Abendbrot??? Eine halbe reicht doch auch…… Dann hab ich noch Platz für die Gummibärchen…..

Hach ja. Dann verabschiede ich mich hier mal für heute. Noch ein bisschen die Stille geniessen.

Vielen, vielen, lieben Dank an meine Männer :-).
(die vielleicht heute hier mitlesen)

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