alle Mann an Bord

und eine Frau :-).

Wir sind in Lutzelbourg gestartet. Man sieht hinten im Bild die Burg oben auf dem Berg.
Am ersten Tag hatten wir noch unser Auto und haben erstmal einen Grosseinkauf getätigt, um den Kühlschrank auf dem Boot aufzufüllen.

Dann haben wir die erste Nacht noch im sicheren Hafen übernachtet und haben am nächsten Morgen abgelegt.

Das gute Wetter war mit uns und wir konnten immer oben vom Deck aus steuern, was viel angenehmer ist, als von innen durch die Scheibe.

Zuerst mussten wir eine Höhe von ähm, wieviel war das noch? 45 Meter oder so, überwinden, um aus dem Tal herauszukommen.
Früher brauchte man dafür eine schier unendliche Schleusenkette. Heute macht die Arbeit ein Schiffshebewerk. Bisher kannten wir nur das in Niederfinow, wo man in eine Wanne hineinfährt und dann senkrecht nach oben gezogen wird.
Dieses Hebewerk in Frankreich funktioniert schräg, aber auch mit so einer Wanne.

Wenn man dann oben ist, muss man durch einen recht langen und engen Tunnel fahren. Das braucht erfahrene Navigationskunst und die absolute Beherrschung des Bootes ;-).
Zum Glück sind aber an den Mietbooten immer ausreichend Fender an der Seite, die jeden Aufprall an der Seite oder vorne oder hinten dämpfen.
Da der Tunnel so lang ist (über 2 km), hat der Kapitän es aber schon recht bald raus und wir tuckern schön gerade hindurch. (auf dem Rückweg hat das sogar Sohn 1 geschafft. Stolz wie Bolle :-))

Die Landschaft sieht letztendlich immer gleich aus….
aber trotzdem schön :-).

Am ersten Abend glaube ich schon, haben wir uns einfach ein schönes Plätzchen am Ufer gesucht und dort übernachtet. Der Abend war sehr warm und sonnig, so dass wir diese Stimmung einfach nur geniessen konnten.

Es gibt durchaus auch Leute, die so ein Boot mieten und absolut unfähig sind. Wir hatten so eine Truppe von vier vielleicht 50-60 jährigen vor uns. Die haben sich also locker vor der Schleuse einmal quer gelegt. Dann versuchten sie mit den Bugstrahlern wieder zu korrigieren, aber der Bugstrahler – darum heisst der ja so – strahlt nur vorne. Und sie wunderten sich, warum sich das Boot immer wieder so drehte, wie sie es nun grad gar nicht wollten. Einmal ist unser Kapitän sogar ausgestiegen, um zu helfen, aber das hat wahrscheinlich nicht so viel gebracht………

Wir sind natürlich immer souverän und wie die Profis durch die Kanäle und Schleusen gefahren. Echt jetzt. 🙂

Die Schleusen bedient man immer selbst. Man muss auf das grüne Licht vor der Schleuse warten (manchmal hat man eine Fernbedienung, um sich sozusagen anzumelden) und darf dann einfahren. Drinnen muss man so steuern, dass man irgendwie an diesen Kasten mit den zwei Stangen herankommt. Dann eine davon – die richtige, sonst gibt’s Alarm!!! – nach oben ziehen und schon geht’s los. Alles automatisch.

Nach einer Woche hatten wir dann aber doch genug. Es ist schon ziemlich eng auf so einem Boot und man kann sich nur schlecht aus dem Weg gehen, wenn man mal seine Ruhe haben will. Die Kinder haben nicht wirklich viel Bewegung, denn man hockt ja den ganzen Tag auf dem Boot oder abends dann am Ufer. Fussballspielen ist nicht soooo ideal…… 😉

Falls wir aber nochmal so eine Bootstour machen sollten, dann glaube ich eher wieder im Berliner Umland. Da gibt es mehr Seen und die Umgebung ändert sich häufiger. Ist alles etwas abwechslungsreicher.
Aber für dieses mal war es trotzdem noch mal sehr schön.

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