Foddy

wir lagen am Boden vor Lachen, als wir uns zufällig dieses Video angeschaut haben.
Es geht ziemlich lang, aber man muss gar nicht alles gucken, es ist auch so schon lustig.
Der Athlet, der versucht, zu laufen……. :

Und falls man das mal selber ausprobieren möchte – ist nämlich überhaupt nicht so einfach – dann guckt man hier:
Foddy

Viel Spass 🙂 !!!

das gute Auge

in der zweiten Woche unserer Ferien waren wir ja im Center Parcs. Da wohnt man in Ferienhäusern und hat im Park einen kleinen Kosmos, aus dem man gar nicht heraus muss, wenn man nicht will. Es gibt einen Supermarkt, eine Bäckerei, Geldautomaten, 3 oder 4 verschiedene Restaurant-Typen. Dazu eine gewaltige Badelandschaft. Und die ist im Preis schon mit drin!!!! Ansonsten kostet leider alles andere extra…..(Klettern, Kajak fahren,Fahrräder leihen, Minigolf, Bowling, Bogenschiessen,…..)

Zum Beispiel Bogenschiessen. Das habe ich zum ersten mal in meinem Leben gemacht. Also mal abgesehen von so selbergebastelten Bögen aus Ästen mit geschnitzten Pfeilen. Das zählt nicht…. 🙂

Faszinierend war es gleich am Anfang. Da fragte uns der Instruktor, welches denn unser „gutes“ Auge wäre. Hä??? Habe ich ein gutes und ein schlechtes Auge? Wusste ich noch gar nicht.

Aber dann kam der Test. Könnt ihr gerne mal selber ausprobieren, ist echt spannend:

Streckt beide Arme vor euch aus. Die Daumen von den anderen Fingern abspreizen und dann ein Dreieck bilden. Etwa so:

Und nun guckt ihr mit beiden Augen geöffnet durch dieses Loch und sucht euch etwas, das ihr durch das Loch sehen könnt. Eine Lampe, eine Blume, irgendetwas.

Jetzt nicht die Hände bewegen!!! Und nun das rechte Auge schliessen. Ist der Gegenstand immer noch sichtbar durch das Loch? Dann ist das linke euer gutes Auge. Wenn ihr den Gegenstand nur seht, wenn ihr das linke Auge schliesst, dann ist das rechte das gute.

Toll, oder?

Bogenschiessen ist übrigens viel weniger einfach als ich erwartet hatte…..
Und wenn man nicht aufpasst, dann bekommt man innen am Arm, da wo die Sehne dranschrammt, wenn man sich nicht richtig hinstellt, einen riesigen blau-braun-gelb-grünen Fleck…. 😦

alle Mann an Bord

und eine Frau :-).

Wir sind in Lutzelbourg gestartet. Man sieht hinten im Bild die Burg oben auf dem Berg.
Am ersten Tag hatten wir noch unser Auto und haben erstmal einen Grosseinkauf getätigt, um den Kühlschrank auf dem Boot aufzufüllen.

Dann haben wir die erste Nacht noch im sicheren Hafen übernachtet und haben am nächsten Morgen abgelegt.

Das gute Wetter war mit uns und wir konnten immer oben vom Deck aus steuern, was viel angenehmer ist, als von innen durch die Scheibe.

Zuerst mussten wir eine Höhe von ähm, wieviel war das noch? 45 Meter oder so, überwinden, um aus dem Tal herauszukommen.
Früher brauchte man dafür eine schier unendliche Schleusenkette. Heute macht die Arbeit ein Schiffshebewerk. Bisher kannten wir nur das in Niederfinow, wo man in eine Wanne hineinfährt und dann senkrecht nach oben gezogen wird.
Dieses Hebewerk in Frankreich funktioniert schräg, aber auch mit so einer Wanne.

Wenn man dann oben ist, muss man durch einen recht langen und engen Tunnel fahren. Das braucht erfahrene Navigationskunst und die absolute Beherrschung des Bootes ;-).
Zum Glück sind aber an den Mietbooten immer ausreichend Fender an der Seite, die jeden Aufprall an der Seite oder vorne oder hinten dämpfen.
Da der Tunnel so lang ist (über 2 km), hat der Kapitän es aber schon recht bald raus und wir tuckern schön gerade hindurch. (auf dem Rückweg hat das sogar Sohn 1 geschafft. Stolz wie Bolle :-))

Die Landschaft sieht letztendlich immer gleich aus….
aber trotzdem schön :-).

Am ersten Abend glaube ich schon, haben wir uns einfach ein schönes Plätzchen am Ufer gesucht und dort übernachtet. Der Abend war sehr warm und sonnig, so dass wir diese Stimmung einfach nur geniessen konnten.

Es gibt durchaus auch Leute, die so ein Boot mieten und absolut unfähig sind. Wir hatten so eine Truppe von vier vielleicht 50-60 jährigen vor uns. Die haben sich also locker vor der Schleuse einmal quer gelegt. Dann versuchten sie mit den Bugstrahlern wieder zu korrigieren, aber der Bugstrahler – darum heisst der ja so – strahlt nur vorne. Und sie wunderten sich, warum sich das Boot immer wieder so drehte, wie sie es nun grad gar nicht wollten. Einmal ist unser Kapitän sogar ausgestiegen, um zu helfen, aber das hat wahrscheinlich nicht so viel gebracht………

Wir sind natürlich immer souverän und wie die Profis durch die Kanäle und Schleusen gefahren. Echt jetzt. 🙂

Die Schleusen bedient man immer selbst. Man muss auf das grüne Licht vor der Schleuse warten (manchmal hat man eine Fernbedienung, um sich sozusagen anzumelden) und darf dann einfahren. Drinnen muss man so steuern, dass man irgendwie an diesen Kasten mit den zwei Stangen herankommt. Dann eine davon – die richtige, sonst gibt’s Alarm!!! – nach oben ziehen und schon geht’s los. Alles automatisch.

Nach einer Woche hatten wir dann aber doch genug. Es ist schon ziemlich eng auf so einem Boot und man kann sich nur schlecht aus dem Weg gehen, wenn man mal seine Ruhe haben will. Die Kinder haben nicht wirklich viel Bewegung, denn man hockt ja den ganzen Tag auf dem Boot oder abends dann am Ufer. Fussballspielen ist nicht soooo ideal…… 😉

Falls wir aber nochmal so eine Bootstour machen sollten, dann glaube ich eher wieder im Berliner Umland. Da gibt es mehr Seen und die Umgebung ändert sich häufiger. Ist alles etwas abwechslungsreicher.
Aber für dieses mal war es trotzdem noch mal sehr schön.

Aufbereitung……, das ist ja zum Kotzen….

Hallo alle miteinander 🙂

wir sind zurück aus dem Urlaub. Eine Woche mit dem Hausboot auf dem „Canal de la Marne du Rhin“ oder so ähnlich und danach noch eine Woche im „Center Parcs“ Les trois forêts.
Ich werde so nach und nach mal ein paar Bilder zeigen, wenn ich dazu komme (momentan muss ich erstmal waschen, dann die Katze holen, alles wieder einsortieren, das Fleisch für den Grill fertig machen usw.) und dann muss ich mich noch um das Auto kümmern……..

Das Auto muss jetzt wohl zur Aufbereitung. Schönes Wort, oder? Der Grund für so eine Aufbereitung ist aber gar nicht so schön…. 😦

Der Grund ist: Sohnemann Nr.3 sitzt auf der Rückfahrt konzentriert über dem IPad während die Mutter eine recht kurvige Strasse entlang brettert……. Den Rest könnt ihr euch vielleicht denken ???

Man, ist das widerlich!!!!! Und da hatten wir dann auch noch ca. 90 min. Fahrzeit vor (!!) uns.

Wir mussten das halbe Auto ausräumen, um an feuchte Tücher (WC-Tücher…..) heranzukommen und neue Kleider für Sohn 3 und Sohn 1, der auch noch was abbekommen hatte, herauszukramen. Dann haben wir notdürftig geputzt und die Kleider im Bach gleich neben der Schnellstrasse gewaschen.
Bääääh, ich hoffe, das war das erste und einzige mal!!!!!!!!!!!!!!!!!

Tja, klar könnte ich jetzt einfach selber mit Teppichshampoo oder sowas da ran gehen, aber der Sohn hat es geschafft, zwischen die Sitze und in den Gurtverschluss hineinzureiern. Das muss ihm ja erstmal einer nachmachen!!
Also, weil mir die Putzerei einfach zu mühsam ist und ich auch echt gar nicht überall ran komme, bringe ich das Auto (schade um den schönen Neuwagengeruch…. ;-)) zur Aufbereitung. Mal sehen, was die draus machen.

Zum Glück scheint die Sonne und ich kann mit offenen Fenstern fahren. 🙂

P.S.: ich weiss, dass mein Bruderherz als wir noch klein waren, ebenfalls mal unser Auto auf einer Reise vollgekotzt hat und zwar nachdem er eine ziemliche Menge von diesen rosa und weissen Schokolinsen gegessen hatte. Auch sehr lecker. Allerdings ist mir nicht mehr in Erinnerung, wie unsere Eltern anschliessend das Auto putzen mussten…….
Und ich selbst habe in einen Reisebus (Stadtrundfahrt in Berlin mit der Schule einen Tag vor den Ferien)…. das war aber nur, weil meine Schulfreundin so viele Süssigkeiten dabei hatte und ich die fleissig in mich hineingestopft habe.

Gell, hat doch jeder solche Geschichten, oder? Dies war jetzt unsere Premiere mit unseren Kindern. Bis heute konnten wir es immer rechtzeitig abwenden, aber einmal muss es ja kommen…..