schätzungsweise

wieviel Geld war bis heute morgen wohl hier drin????

Aus Mangel an schönen, dekorativen Spardosen oder Socken muss bisher diese olle Erdnuss-Dose für unsere Ersparnisse herhalten.

Immer wieder mal stellt man fest, dass im Portemonnaie Unmengen an Kleingeld herumklimpern, die man aber höchstwahrscheinlich eh niemals ausgeben wird. Dann kommt diese Dose ins Spiel. Die überflüssigen Münzen kommen da rein.

Natürlich nicht alle, denn es gibt schon solche, die im Geldbeutel noch ganz nützlich sind. Wir haben hier 1, 2 und 5 Frankenstücke. Die werden in so einer Kinder-Taschengeld-Dose gesammelt oder verbleiben im Portemonnaie. Es bleiben noch übrig: 5, 10, 20 und 50 Rappenstücke. Die kommen in die Erdnussdose.

Das letzte mal habe ich diese Dose im Sommer 2005 geleert, also wir sind offensichtlich nicht ganz soooo sparwütig mit unseren Münzen…….. Damals war die Dose fast voll und ich bekam einen Betrag von 97.10 Franken heraus. Da gibt’s auf der Bank so eine tolle Maschine. Ich muss die Münzen in einen Trichter schütten und dann klimpert und klappert es wie wild und am Ende wird der Betrag auf mein Konto überwiesen.

Nun wollte ich heute morgen zum zweiten mal diese Dose leeren und machte daraus beim Frühstück ein Schätzspiel.

Diesmal war die Dose nur etwas mehr als halbvoll, aber ich glaube bis 2005 hatten wir nicht so viele 50 Rappenstücke gesammelt. Davon gab es heute aber mehr in der Dose. Also war das Schätzen gar nicht so einfach.

Der Mann an meiner Seite nahm mal eine Hand voll raus und zählte ca. 8.- Franken. Das war ja mal ’ne gute Basis zum Rechnen.

Hier die Werte:

ich: 75.-
er: 73.-
Kind 2: 74.- (typisch Sandwich-Kind ;-))
Kind 3: mehr als 100.- (auch typisch……)
Kind 1: der Grosse wollte nicht mitmachen, man könnte ja verlieren (ebenfalls typisch!!)

Diese Auswahl trafen wir BEVOR die Hand voll gezählt war. Danach durfte jeder noch einen zweiten Wert nennen:

ich: 60.- (unsicher geworden)
er: 73.- (beständig)
Kind 2: 58.-
Kind 3: 70.- (nachdem wir ihn etwas „bearbeitet“ hatten……)

So, und nun war ich also vorhin bei der Bank und habe Klimper-Klapper sage und schreibe

117.10 Franken (einhundertsiebzehn Franken und zehn Rappen)

in den Trichter geschüttet!!!

Und was lernen wir daraus?

Weiss ich noch nicht so genau. Vielleicht nehmen wir den Jüngsten bei den nächsten Verhandlungen auf der Bank einfach ganz unauffällig mal mit………….

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