die Zeitumstellung

gerade lese ich in der Zeitung etwas über die Zeitumstellung am kommenden Sonntag.

Und zwar wurde die Sommer und Winterzeit 1980 in Europa eingeführt. Die Schweiz aber, wie sie nun mal ist, führte nicht einfach so mal etwas ein, sondern fragte erstmal in einer Volksabstimmung, ob die Bürger das auch wollen. Und sie wollten NICHT………

Tja, und so kam es, dass 1980 die Schweiz mittendrin eine andere Zeitzone hatte, als die Länder drumherum. Das muss doch schon sehr merkwürdig gewesen sein, stelle ich mir vor.

In den Grenzregionen noch speziell. Auch die Bahn hatte Probleme, denn die Züge aus Deutschland z.B. kamen nach deutschem Zeitfahrplan in der Schweiz an und dort verlor der Reisende plötzlich eine Stunde. Die ausländischen TV-Sender, die die Schweizer empfangen konnten waren auch um eine Stunde voraus. Der Autor des Zeitungsartikels erinnerte sich aber daran, wie praktisch es war, dass der „Tatort“ nun schon um 19.15 kam :-).

Das alles hielt die Schweiz aber nur dieses eine Jahr durch, denn das Chaos war doch zu gross und so machten die Eidgenossen ab 1981 dann auch mit beim fröhlichen Uhrumstellen.

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das grosse Einmaleins

kann das irgendjemand zufällig auswendig ???

Falls ja – bitte her mit der Lernmethode 🙂 !!

Gemeint sind die Zahlenreihen von 11 bis 20 jeweils multipliziert mit den Zahlen 1 – 10.

Klar, muss man nicht alles auswendig lernen. 2 x 13 oder so weiss man auch so. Aber was ist z.B. 6 x 18 ? Und das Ergebnis muss schnell kommen, nicht erst ausrechnen.

Es gibt Tests, in denen 64 Aufgaben innerhalb von 3 Min. gelöst werden müssen. Ich selber habe heute mal aus Spass einen dieser Tests gemacht und nur 37 Aufgaben überhaupt geschafft, davon dann sogar nur 33 richtig gelöst. Und bisher dachte ich, dass ich gar nicht sooo schlecht wäre im Rechnen……

Ich find’s ziemlich happig, aber was soll man machen, wenn der Lehrer jede Woche testet ? Bei 64 Aufgaben in 3 Minuten hat man ja pro Aufgabe weniger als 3 Sek. also reicht die Zeit zum ausrechnen nicht. Man muss es tatsächlich auswendig können.

Wir werden versuchen, jeden Tag immer wieder eine Reihe durchzugehen. In der Hoffnung, dass es irgendwann sitzt…..

man halte mich für verrückt,…

aber es hat tatsächlich geklappt 🙂 !!

Am Samstag bemerkte ich, dass sich dieser fiese Herpesvirus mal wieder auf meiner Unterlippe breitmachen wollte. Zum Glück kommt das bei mir nur eher unregelmässig so 1-2 mal pro Jahr vor, aber ich mag’s trotzdem nicht.

Irgendwo hatte ich gelesen, dass man sich das ganze Gesalbe mit diversen Mittelchen sparen könne, denn allein Wärme sei das Allheilmittel gegen Herpes. Die Viren mögen keine Wärme und sterben angeblich ab.

So, das wollte ich also mal testen. Die einen schwören auf den Haartrockner, aber das war mir dann doch zu heikel und verbraucht ausserdem unnötig Strom.

Die Idee kam mir am Sonntag beim Frühstück und ich hielt mir ganz unauffällig das 4-Minuten-Ei an die Lippe. Dumdidumdidum. Hat zunächst keiner gemerkt, aber dann fragte doch irgendwann der Sohn, warum ich mir denn ein Ei ins Gesicht halte…….

Am Nachmittag presste ich dann die Kaffeetasse an die Lippe. Das ging auch nicht so unauffällig, denn trinken kann man so nicht. Es sah eher so aus, als ob ich die Tasse küssen würde und brachte die Familie erneut zum Staunen.

Ich sage Euch aber : es funktioniert!!!! Der Virus ist weg, meine Lippe ist frei von allem, was irgendwie nach Herpes aussieht und ich bin glücklich! Sonst doktort man da mindestens 2 Wochen dran rum, bis wieder alles verheilt ist und ich hab es diesmal tatsächlich in nur 3 Tagen geschafft. Da bin ich echt gerne mal ein bisschen crazy 🙂 .

Kann ich also nur weiterempfehlen den Tipp mit der Wärme. Ist ja jedem selber überlassen, was er/sie sich an die Lippe hält oder küsst….. 😉

Überwindung

kostet es mich, bei diesem Schmuddelwetter aus dem Haus zu gehen. Es ist feucht, kalt, neblig.

Ich bewundere den grossen Sohn und bin stolz, dass er immer noch mit dem Fahrrad bei 6° in die Schule düst. Und das obwohl er inzwischen eine Monatskarte für den Bus hat. Bravo!! Er ist mit dem Fahrrad einfach schneller, weil die Verbindung mit dem Bus nicht immer so ideal ist. Er ist unabhängiger, wenn er Fahrrad fährt.

Trotzdem werde ich nicht drumherum kommen, mich jetzt aus dem Haus zu bewegen. Ich muss ein Bikini-Oberteil zurückschicken, dass mir nach einmaligem Tragen kaputt gegangen ist. Der Verschluss ist einfach so „plopp“ zerbrochen. So manch einer könnte jetzt womöglich auf den Gedanken kommen, ich hätte das Oberteil gesprengt, aber dem ist nicht so 😉 , das kann ich versichern.

Ich hoffe jetzt auf die grosse Kulanz des Herstellers, denn so ein Bikini-Oberteil ist ja nicht billig…….

Leider ging das Teil gleich am ersten Tag auf Sardinien kaputt. Ist noch blöd, so am Strand und plötzlich macht’s „plopp“…..

Zum Glück gab es einen Ausverkauf von Bademode in einer Boutique und so kam ich zum halben Preis zu einem „La Perla“ Bikini. Wow !!! Dieser halbe Preis war allerdings immer noch so hoch wie mein Bikini zum Normalpreis gekostet hatte……

Aber was will man machen, es gab gar nichts anderes dort in dem kleinen Örtchen, die Saison so gut wie rum Ende September.

So und nun aber los. Compi zu und raus 🙂 .

der Film

den ich am Samstag abend geguckt habe hiess: „Das Haus am Meer“. Kevin Kline spielt die Hauptrolle. Er hat einen pubertierenden Sohn und eine Ex-Frau und verliert seinen Job in der Firma, in der er seit 20 Jahren gearbeitet als Modellbauer gearbeitet hat.

Als er mit seinem Krempel sein Büro zum letzten mal verlässt, bricht er zusammen. Im Spital erfährt er, dass er Krebs hat. Wahrscheinlich hat er es vorher schon geahnt, aber nicht wahr haben wollen.

Auf jeden Fall gibt man ihm noch ca. 3-4 Monate. Diese Zeit nutzt er, um wieder zu seinem Sohn zu finden, der ihm total entglitten und fremd geworden ist, und um sein altes Haus an der Klippe abzureissen und ein neues zu bauen. Das Haus am Meer. Während dieses Hausbaus passiert aber noch viel mehr, als dass sich nur Vater und Sohn wieder finden.

Ein sehr schöner Film, aber auch ziemlich traurig, weil man die ganze Zeit weiss, dass er am Ende ja doch sterben wird und in diesem Haus gar nie wird leben können.

Mein Tipp: trotzdem angucken, falls möglich 🙂

Die beiden anderen Filme, die ich jetzt noch habe, sind „der fremde Sohn“ und „Kite runner“. Beim zweiten hätte ich eigentlich gerne erstmal das Buch gelesen, das hier auch schon mehrere Monate herumliegt, aber ich hab’s bis jetzt nicht geschafft. Da mache ich vielleicht mal eine Ausnahme und gucke doch den Film zuerst.

Gestern abend habe ich mich wieder völlig verloren in „LOST“…….

jetzt schon ?

ich hatte bereits im Sommer eine Idee für ein Weihnachtsgeschenk und es auch bestellt ein paar Wochen später. Vor ein paar Tagen ist es nun hier eingetroffen (Lieferschwierigkeiten), aber für Weihnachten ja eigentlich immer noch viel zu früh. Sonst bin ich immer eher knapp mit meinen Geschenken. Diesesmal bin ich mehr als pünktlich.

Warum aber sollte ich denn noch warten, es bei mir hier verstauben lassen, wenn ich mit diesem Geschenk dem/der Beschenkten jetzt schon eine grosse Freude (hoffentlich) machen könnte ?

Mal sehen, irgendetwas sagt mir, dass ich es einfach jetzt schon verschenken sollte. Weihnachten gibt’s dann eben nur noch was Kleines. Oder?

Heimwerken light

das nenne ich so, weil ich nicht handwerklich tätig war sondern nur vorhandenes verändert habe.

mit tatkräftiger Hilfe des mittleren Sohnes habe ich:

– 2 Flexabetten von halbhoch auf tief geschraubt und gebaut. Die Leiter konnte ich noch alleine abschrauben, aber für die jeweils 4 Beine musste der Sohn helfen. Ich hob das Bett hoch und er zog an den Beinen. An den Bettbeinen natürlich. Das war perfektes Teamwork.

– gefühlte 100000 Tonnen Lego und Playmobil in diverse Kisten geräumt

– eine Garderobenleiste an die Wand geschraubt

– einen Schubladenschrank in den Keller geschleppt

Jetzt kann man das Zimmer wieder betreten und die Jungs haben wieder Platz, um von vorne mit dem Zumüllen anzufangen. Hier in der Schweiz nennt man ein Chaos, das durch gewaltige Unordnung entstanden ist übringens Puff. Interessant, oder? Im Kinderzimmer herrschte auf jeden Fall bis heute ein riesiges Puff. Das Puff heisst es, nicht der.

So, und heute abend bin ich schon wieder Stohwittwe und werde mir den zweiten Film reinziehen von den 4en, die ich mir ausgeliehen habe. Welchen, verrate ich noch nicht. Der Wein, ein Bordeaux rouge war übrigens sehr lecker und ich konnte nach dem Film schlafen wie ein Stein 🙂 . Da ich ja meistens nicht mehr als ein Glas schaffe, ist für heute noch genug übrig.

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