zu klein

“ unser Zimmer ist zu klein“ sprach der jüngste Spross, als ich ihn fragte, warum er mit seinem Bruder eigentlich im Wohnzimmer spiele.

Ähm, wie wär’s mal mit aufräumen??? Das Zimmer hat glaube ich mehr als 20 qm……

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die Geschichte vom Spaten

vor gar nicht all zu langer Zeit (also noch kein Vierteljahr ist es her) klingelte mein direkter Nachbar bei mir und fragte, ob er sich unseren Spaten ausleihen könne, denn er wolle ein Loch graben, um dort eine neue Pflanze einzupflanzen.

Selbstverständlich durfte er unseren Spaten haben.

Gegen Abend klingelte der Nachbar wieder und gestand mir, der Spaten sei ihm kaputt gegangen. Einfach an der Stelle, wo die Schaufel in den Holzgriff übergeht, sei er abgebrochen. Er würde mir aber auf jeden Fall natürlich und grad morgen einen neuen Spaten kaufen.

Ach, ist ja nicht so schlimm, sagte ich noch und hatte sogar ein bisschen ein schlechtes Gewissen, weil unser Spaten ja schon etwas älter war und uns der Nachbar nun einen niegelnagelneuen kaufen würde…………..

Am nächsten Tag lehnte an gewohnter Stelle jedenfalls wieder ein Spaten.

Heute nun, klingelt der Nachbar, der neben oben genanntem Nachbarn wohnt. Also vielmehr der grosse Sohn der Familie neben meinem direkten Nachbarn. Ob er sich wohl mal unseren Spaten ausleihen dürfe, denn er wolle eine Pflanze ausgraben (der eine pflanzt ein – der andere gräbt aus).

Selbstverständlich durfte auch er unseren Spaten haben.

Vor ein paar Minuten nun, kam der grosse Sohn der Nachbarsfamilie mit seinem kleineren Bruder (beide aber schon um die 20) und überreichte mir einen niegelnagelneuen Spaten…………..

Ach, herrje, der andere sei genau da, wo das Metall in den Holzgriff übergeht, einfach abgebrochen. Na sowas aber auch.

Tja, ich bedankte mich wieder sehr höflich für den neuen Spaten, die Jungs entschuldigten sich tausendmal, dass sie den Spaten kaputt gemacht hätten und ich sagte noch, es sei ja nicht so schlimm, Hauptsache, die Pflanze ist draussen, oder?

Wenn sich das herumspricht, dann möchte sich wohl bald niemand mehr von uns einen Spaten ausleihen. Naja, wäre auch nicht wirklich tragisch, wenn ich es mir genau überlege………

beinahe verpasst!!!!

hätte ich den Start der nächsten Staffel meiner Lieblingsserie, wenn ich nicht zufällig in der Zeitung einen Hinweis gesehen hätte, dass es morgen wieder losgeht.

Ich gebe es ja zu, ich bin ein bisschen süchtig 🙂 nach LOST

Da diese Serie im Schweizer Fernsehen immer am Sonntag abend ganz, ganz spät gezeigt wird, bin ich Montags dann immer so ganz leicht ungeniessbar, weil todmüde.

Ich hänge dann auch den ganzen Sonntag Abend vor der Glotze, statt es aufzunehmen. Live ist eben doch besser.

Dieser Zusammenschnitt ist natürlich nicht das, was LOST wirklich ausmacht, und auch nur so als Scherz von mir gedacht. Ich gebe aber zu, dass auch ich gegen Ende der letzten Staffel nicht immer so ganz mitgekommen war und teilweise nicht mehr wusste, wer jetzt wer und zu welcher Zeit usw. war.
Trotzdem bleibe ich der Serie treu, wie auch sonst 😉

der Franzen

ist meiner 🙂

Heute morgen abgeholt, den neuen, dicken (!!) Franzen-Roman. „Freiheit“.
Ich hebe ihn aber noch auf für die Ferien und hoffe, dass ich wenigstens ab und zu zum Lesen kommen werde……
Das weiss man ja bei so Familienurlauben nicht so…..

Da wir aber sicher ein paar Stunden auf einer Fähre verbringen werden und die Jungs ja nun nicht mehr sooo klein sind, dass wir befürchten müssten, sie gingen jederzeit über Bord, träume ich schon ein bisschen von einem Liegestuhl auf dem Sonnendeck 🙂

Ausserdem werde ich die Nordic-Walking-Stöcke mitnehmen. Nicht für die Fähre natürlich, aber vielleicht später für den Strand. Vornehmen kann man es sich ja mal……….

die Jüngsten

meistens ist es ja so, dass sich die jüngsten Geschwisterkinder an den grossen orientieren, sie imitieren, ihnen nacheifern usw.

Manchmal aber kommt es vor, dass das jüngste Kind plötzlich etwas kann, was die älteren Geschwister einfach nicht gelernt haben, oder tatsächlich nicht können, weil sie zu ungeschickt sind, sich nie intensiv damit auseinandergesetzt haben oder was auch immer.

In unserem Fall ist es so, dass seit ein paar Tagen der jüngste Spross gelernt hat, wie man Kaugummi-Blasen macht. Wie lange haben die beiden anderen schon geübt, Kaugummis zwischen den Lippen herumgeschoben, sie aus Versehen ausgespuckt, gepustet, geglättet, gekaut – bisher ohne Erfolg.

Und der Kleine macht jetzt einfach so, als wäre es das Normalste auf der Welt, eine Blase nach der anderen. Und zwar so richtig grosse, die ihm dann auf der Nase zerplatzen :-).

Er liebt es, dass er etwas kann, was die anderen beiden nicht können. Und so haben wir momentan einen leicht gesteigerten Verbrauch an Kaugummis……… er muss ja üben…………..

schulisches

gestern kam eine lustige Hausaufgabe ins Haus geflattert.
Die Kinder sollten einen Teil einer Geschichte auswendig lernen. Jeder einen anderen Teil.

Nun war es aber nicht eine gewöhnliche Geschichte, sondern die Geschichte vom „Totämügerli“ von Franz Hohler. In dieser Geschichte sind teilweise nicht existierende Phantasie-Wörter verwendet und der andere Teil ist allerliebstes Bärndütsch (Berner Dialekt). Das bedeutet: man versteht eigentlich so gut wie gar nichts 🙂 , denn als Normalsterblicher kann man gar nicht unterscheiden, was denn nun Bärndütsch und was ausgedacht ist…….

Hier kann man sich diese Geschichte mal in aller Ruhe anhören:

Mein Part bei dieser Hausaufgabe war nun, dem Sohn seinen Teil immer wieder vorzulesen (zum Glück hatten sie den Text bekommen und mussten es nicht nur vom Hören her lernen), damit er ihn sich einprägen konnte. Ich sprach also vor – er nach.

So richtig weit sind wir allerdings nicht gekommen, weil wir auch beide nicht wirklich gut Barndütsch reden können………

Naja, aber lustig war es allemal!!

Hörbüchern

konnte ich bisher irgendwie nicht so viel abgewinnen.

Vor einiger Zeit habe ich mir mal die Biographie von Heiner Lauterbach gekauft als Hörbuch. Ich habe es damals noch auf meinem Discman abends im Bett versucht zu hören, bin aber immer wieder entweder gedanklich so abgedriftet, dass ich plötzlich merkte, dass ich überhaupt nicht mehr wusste, um was es gerade ging, oder bin schlicht und einfach eingepennt.
Also gab es für mich erstmal keine weiteren Hörbücher mehr.

Doch vor ein paar Tagen sah ich in meiner Lieblingsbibliothek das Hörbuch „Grossmama packt aus“ von Irene Dische. Mir war so, als hätte ich sowieso noch vorgehabt, dieses Buch selber zu lesen. Warum nicht mal wieder einen Versuch mit einem Hörbuch starten? Vor allem, weil es von Hannelore Hoger gelesen wird. Die mag ich als Schauspielerin sehr gerne.

Es klappt ganz gut. Die CDs habe ich ins ITunes hinüberkopiert und höre das Buch jetzt während ich einfache, sinnfreie Spiele (wie z.B. Mahjong oder ähnliches) am Computer mache. Und eins muss ich ja sagen: Hannelore Hoger ist die absolute Top-Besetzung für diese Geschichte!! Ihre Stimme passt so dermassen zu dieser Grossmama, die immer so ein bisschen von oben herab, arrogant, immer etwas Besseres ist. Ich erwische mich dabei, wie ich immer wieder fast laut lachen muss, wenn sie eine Stelle wieder so genial wiedergegeben hat.

Übrigens merkte ich bereits nach wenigen Minuten, dass ich das Buch schon gelesen hatte…………
wie peinlich!!! Leider passiert mir das immer wieder, dass ich kürzlich gelesene Bücher zwar ganz toll fand, spannend, bewegend, eindrücklich und was nicht noch alles. Aber wenn mich dann jemand fragt, um was es denn im Buch ginge………… ähm, tja, das weiss ich dann nicht mehr. Verrückt!!

Ich habe vor, in ein kleines Büchlein alle meine gelesenen Werke mit einer kleinen Zusammenfassung hineinzuschreiben. Dann kann ich ja notfalls immer noch nachschlagen, wenn mir mal wieder nicht einfällt, um was es in einem Buch ging.

Naja, aber dieses Buch höre ich jetzt trotzdem noch zu Ende, und wenn’s nur wegen Frau Hoger ist…. 😉

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