tja,….

nun sitze ich wieder am alten Laptop, weil ich den Fehler begangen habe, den Jungs ein bisschen IPad zu erlauben…….

Ob ich das jemals wieder sehen werde? Ein einziges kleines Kügeli-Spielchen habe ich draufgeladen und schon ist sie nicht mehr zu halten, diese „vergamete“ Meute. Nur der Mittlere, der liest ein Buch………. aber auch nur, weil ich in gezwungen habe sozusagen ;-). Es ist ein ausgeliehenes und heute muss es zurück.

Morgen geht’s noch mal für ein paar Tägelchen in den Süden Deutschlands, nach Bayern. Ich hoffe sehr auf besseres Wetter, denn hier strömt es in Regen 😉

Der arme Papa muss zuhause bleiben und arbeiten, damit er dann noch genug Urlaubstage für den Herbst hat. Im Gegensatz zu ihm, würde ich diese paar Tage hier ganz alleine extreeeeeem geniessen!!!!!!

So, jetzt aber weiterpacken 🙂

Buchtipp

Hach ja, das war mal wieder ein wunderschönes Buch !!!!!!!!!!

Es heisst : „Die Zwillinge von Highgate“ und ist von Audrey Niffenegger. Sie hat vorher „die Frau des Zeitreisenden“ geschrieben. Das hat mir ja auch schon sehr gut gefallen!!!

Dieses Buch ist sooo warmherzig und mit ganz viel Gefühl, aber niemals kitschig! Ich war die ganze Zeit den Charakteren ganz nah, ich war im Haus, in den Wohnungen, auf dem Friedhof. Man kann sich alles so wunderbar genau vorstellen, es ist fantastisch. Leider habe ich es heute schon ausgelesen, ich muss sie also alle im Buch zurücklassen………… so schade…….

Es geht um Zwillinge. Und zwar gleich zweimal. Das eine Zwillingspaar ist getrennt. Edie (weiblich) wohnt in Amerika und Elspeth wohnt in London. Das zweite Zwillingspaar sind die Töchter von Edie. Bevor Elspeth in London stirbt, veranlasst sie, dass die beiden Mädchen, die zwar die Töchter ihrer Schwester sind, in ihrer Wohnung in London für ein Jahr lang leben sollen, sonst bekommen sie das Erbe nicht. Die Schwester und ihr Mann darf die Wohnung aber niemals betreten.

Mit Elspeth zusammen war Robert. Er wohnt auch in dem Haus und trauert sehr um seine Freundin. Ausserdem wohnt dort noch Martin, der einen Waschzwang und auch sonst noch so Macken hat. Dann beginnt, Elspeth als Geist herumzuspuken und es ist eine Supergeschichte, obwohl sie ja nicht wirklich so sein kann, aber es ist so gut beschrieben, dass man immer wieder mal denkt, “ und wenn doch………“ Und auch wenn es gegen Ende etwas makaber wird, passt es einfach trotzdem, es muss so passieren und nur so und nicht anders ;-). Lasst euch überraschen!!

Genauso ging es mir beim Zeitreisenden ja auch schon. Wer weiss, vielleicht gibt es ja doch Zeitreisende…….? Und vielleicht gibt es ja auch Geister? Und manche können sie sehen und manche eben nicht.

Also mein Tipp: auf jeden Fall lesen !!!!!!!


Uuups, die Leserzahlen…..

…. schnellen nach oben, obwohl ich doch gar nichts so weltbedeutendes geschrieben hatte, oder doch?

Nach einer Weile des Grübelns fiel es mir dann aber wie Schuppen usw……

Ich hatte auf einer vielgelesenen Seite etwas kommentiert und schon kommen die anderen hier auch mal gucken 🙂

Das geht aber auch nur so für 2 höchstens 3 Tage und dann pendelt es sich wieder im „Normalbereich“ ein. Denn so weltbewegend schreibe ich ja nun eben tatsächlich nicht.

Ist schon phänomenal, wie dieses weltweite Netzwerk so funktioniert. Da verselbständigt sich so ein kleiner Familien-und-Freunde-blog schon mal ganz unauffällig. Aber das ist ja – zumindest teilweise – auch so gedacht. Wofür schreibe ich den blog? Damit er gelesen wird, denn sonst könnte ich ja auch mein ganz geheimes Tagebuch schreiben 😉

Aber schön ist es trotzdem, wenn mal an manchen Tagen so viele Menschen hier auftauchen und der/die eine oder andere bleibt vielleicht sogar hängen………

Ferienbilder

So, jetzt habe ich es doch noch geschafft, mal ein paar ganz wenige auszuwählen, die ein bisschen was über unsere Ferienwoche aussagen 🙂

Zuerst sind wir ja in Graubünden herumgewandert. Immer in der Umgebung von Laax, Flims und so.

Da waren wir u.a. an einem Fluss und da muss man einfach mit den Steinen etwas bauen. Die Jungs bauen Türme und Staudämme und die Erwachsenen bauen im Team dieses Konstrukt:

Nach der Wanderung mussten wir dann erstmal die Schuhe lüften…….. und auch die Socken………….

An einem anderen Tag waren wir in einem Hochseilpark. Da konnten sogar schon die ganz kleinen (ab 4) klettern, abseilen usw. Für mich das erste mal in so einem Park, aber ich habe mich dank der Karabiner, dem Helm und all den anderen Sicherheitsvorkehrungen doch sehr wohl gefühlt. War fast ein bisschen zu wenig Zeit, wir haben gar nicht alle Parcours geschafft. Da hänge ich 🙂

Während wir später (ohne die Familie, mit der wir die ersten Tage zusammen waren) noch einen Tag im Wallis verbrachten, liefen wir ja, wie schon erwähnt, auf den Spuren von Ernest Cassel. Auf einem Rundweg um den Berg herum, auf dem die Villa steht, konnte man sogar ganz hinten das Matterhorn erkennen 🙂

Am nächsten Morgen, unserem Abreisetag, sind wir von der Villa Cassel aus noch zum Aletschgletscher gewandert.

Um auf die andere Seite zu kommen, und das mussten wir, weil dort durch unser Heimweg zum Auto gehen sollte, war es nötig, diese imposante Hängebrücke zu überqueren. Das ist nicht so jedermanns Sache………….

Spannweite: ca. 124 m und der Boden ist nur ein Gitter, also man kann die ganze Zeit nach unten gucken. Unten tost ein rauschender Fluss mit Gletscherwasser.

Mir hats gefallen, den Jungs auch, die sind immer wieder hin und zurück gerannt ohne Angst. Aber es windet recht, wenn man so in der Mitte ist und je mehr Leute drauf sind, um so mehr schaukelt es auch.

So, das waren mal die wichtigsten Stationen, der Ferien. Vielleicht schiebe ich, wenns grad passt, immer wieder mal ein Bild hier rein. Mal sehen.

Mc. Doof

muss es einfach hin und wieder mal sein……

So auch heute. Wir waren schon morgens unterwegs und hatten eine grosse Tour vor uns:

– Altmetall und Glas zum Container
– Öl im Auto auffüllen (der trinkt offenbar Öl statt Benzin…..)
– Einkaufen in Deutschland (weil die Kinder keine Esszett-Schnitten mehr hatten, grosses Drama, die gibt’s nämlich hier in der Schweiz nicht!!!! Natürlich kauften wir dort dann nicht nur die Schokoschnitten sondern auch noch alles mögliche andere, was billiger ist und wir unbedingt brauchen. Es haut mich immer wieder um, wenn ich dann den Betrag an der Kasse blinken sehe………)
– Einkaufen in der Schweiz (uns wurden vor ein paar Tagen zwei Trottinettes, diese Kick-Roller oder wie heissen die?, vor der Haustür weggeklaut, da mussten wieder neue her. Zum Glück gaben sich die Diebe mit den Rollern zufrieden und mussten nicht auch noch INS Haus……)

Und nach soooo vielen Erledigungen kam es mir ganz gelegen, nur noch schnell durch den Drive-In zu rauschen und die Jungs mit Happy Mahlzeiten zu beglücken. Dafür muss ich mir jetzt immer so komische Sprüche aus Plastik-Eseln und Oger-Frauen anhören, die irgendwas schwafeln, wenn man sie drückt. Naja, das nehme ich in Kauf, dafür, dass ich einmal nicht kochen musste 🙂

übrigens

hab ich ja noch gar nicht vom Handgelenk weitergeschrieben !!!
Wir sind noch am Freitag vor dem Urlaub zum Arzt, weil es dem Sohn immer noch weh getan hat.
Der Arzt hat ein Röntgenbild empfohlen, für das wir aber extra noch ins Kinderspital mussten.

Ich hatte ja auch sonst nichts zu tun, am Tag vor dem Urlaub.

Das Röntgenbild ergab eine „Radiuswulstfraktur“ , was soviel bedeutet, wie : der Knochen ist irgendwie angedätscht. Nicht richtig durchgebrochen oder gesplittert oder so, sondern eher wie eine kleine Delle drin. Das macht aber auch weh und es sollte nun also ein Gips dran.

Kind findets cool, Vater eher nicht so, weil wir ja eigentlich Ferien machen wollten……..

Und wie nicht anders zu erwarten, wurde der Gips dann nach nur 2 oder 3 Tagen beim Duschen (umwickelt mit Frischhaltefolie…….) doch innen nass und wir mussten ihn aufschneiden. Er war mehr so wie ein „U“ gemacht, also hatte eine weiche Stelle einmal durch zum Aufschneiden. Nun konnte der Sohn den Gips bei Bedarf (baden im See zum Beispiel) einfach ausziehen und nachher wieder an. Wie praktisch 🙂 .

Eigentlich soll der Gips erst in der nächsten Woche abgenommen werden, aber

1. ist der Arzt grad selber im Urlaub und
2. haben wir ihn ja schon eigenhändig aufgeschnitten.

Heute nacht ging es schon mal ohne und so langsam fängt das Ding auch an zu stinken, so dass es ziemlich eklig ist, das Teil nach dem Duschen wieder anlegen zu müssen.

Ich denke wir verkürzen die Zeit von 2 1/2 Wochen einfach auf 2 Wochen. So. Die Ärztin hatte auch gesagt, dass es genau gleich schnell oder gut heilt, ob man einen Gips dran hat oder nicht. Mit Gips würde es einfach weniger weh tun.

So, und jetzt räum ich noch ein bisschen auf für die Berliner. Die sollen ja nicht denken, wir leben hier wie Hempels unter’m Sofa………..

Es ist ein….

iPad, wer hätte das gedacht ? Bin noch nicht so fit, dass ich auch schon Fotos mit dem iPad einbauen könnte, aber ich kann dafür mit so gut wie 10 Fingern tippen :-). Im Moment muss ich es noch gegen die Jungs verteidigen, aber ich hoffe, der Hype wird sich bald legen. Schön, schön das alles 🙂 .

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