mein Abenteuer am Schluchsee ;-)

ist ja immer wieder interessant, dass doch der/die eine oder andere geneigte Leser/in hier auf Fortsetzungen wartet. Das freut mich natürlich sehr und daher möchte ich euch mein grosses Abenteuer am Schluchsee also nicht vorenthalten:

Was wir (M. aus B. und ich) nicht wussten, war, dass es sich hier nicht nur um so einen Survival-Workshop handeln sollte, sondern auch noch um eine Selbstdarstellung dieses überaus herausragenden, tollen, super und ach was weiss ich noch alles – Hotels handelte.

Zunächst die guten Sachen:

– es gab eigentlich immer sehr lecker Essen 🙂

– mein Zimmer war sehr gemütlich mit einer Terrasse mit Liegestuhl und Ausblick in die Natur

– das Personal war wirklich ganz doll zuvorkommend und freundlich und hilfsbereit und immer da, wenn man mal was brauchte oder sich verlaufen hatte (später dazu mehr)

– die Umgebung, Schluchsee also, ist ganz wunderschön. Man kann da fast alles machen. Wandern, Ski fahren im Winter, Segeln, Schwimmen, Radfahren, und, und, und.

– der Wellnessbereich ist auch sehr ansprechend, nur bin ich glaub ich nicht so der Wellness-Typ. Und viiiiieeeeeeeeeel zu teuer ist sowas ja auch immer!!!!! Da weiss ich also besseres, was man mit dem Geld machen könnte.

So, und jetzt das, was ich nicht so toll fand……… :

– es war gar nicht survival……….

– ein grosser Teil war eine Präsentation des Hotels und ihrer vielen und vielseitigen Restaurants. Es gab eine Führung durch den ganzen Komplex.

– es gab 3 Workshops.

– im einen musste man spontan in einer Gruppe von ca. 10 Leuten einen Video-Werbespot drehen…… urgs, ganz doll mein Ding………. da hab ich lieber nur vom Rand zugeguckt, wie sich die anderen zum Deppen gemacht haben. Und interessanterweise gibt es immer (erwachsene!!) Menschen, die sich offensichtlich gerne zum Deppen machen………

– im nächsten musste man Steine aus einem Bächlein fischen und die Viecher, die darunter klebten, schleimten oder krabbelten, in ein Gefäss befördern und mit der Lupe angucken. Dann konnte der Leiter so einigermassen die Wasserqualität bestimmen. Ja, ist sicher ganz interessant, aber das war auch das einzige mal, dass ich meine Wanderschuhe angezogen hatte und mir dabei aber doch etwas komisch vorkam………

– im dritten wurden uns 5 Euro abgeknöpft und wir dachten alle lange, es wäre nur ein Scherz, fanden es dann immer weniger lustig, dass es tatsächlich doch kein Scherz war und wir einfach die Aufgabe nicht gelöst hatten und darum 5 Euro lassen mussten. Die wurden dann einem guten Zweck zugeführt. Es geht mir hier auch nicht um die 5 Öcken, sondern um die ganze Art, wie das stattgefunden hat.

– das Hotel ist ein einziger Riesenirrgarten!!!!!!!! Wenn man auf einer Seite im 4. OG beispielsweise aus dem Lift steigt, kann man durch einen Gang laufen und ist dann plötzlich ebenerdig in der Fitnesslandschaft wieder auf 0. Seit den 70ern wurde immer wieder mal hier ein bisschen abgebaut, da ein bisschen was ergänzt, da was weg, da was hin usw.

Mein Zimmer lag im 4. OG, glaube ich, oder war es 3? Auf jeden Fall höher als 0 im Lift, aber ich hatte wie erwähnt eine Terrasse……… keinen Balkon……

Oder man geht einen anderen Gang lang und landet beim Frühstücks-Saal, obwohl man doch vorher grad von dort in einer anderen Richtung losgelaufen war.

Obwohl wir fast 3 Tage dort waren, habe ich es bis kurz vor der Abreise nicht geschafft, mich wirklich zu orientieren. Gut, ich gebe zu, dass meine Orientierung nicht grad, naja, also, es könnte besser sein, sagen wir’s mal so……….. zum Glück habe ich am Ende wenigstens den Ausgang gefunden, als wir abgereist sind 🙂

Tja, das war also mein Abenteuer……….. eher ein „entspann-dich“-Weekend, dem ich natürlich auch nicht abgeneigt war. Und da ich ja „nur“ die eingesprungene Begleitung war, konnte ich das ganze auch ein bisschen mit Distanz beobachten und das war ganz gut so.

Ich hab mir das Essen schmecken lassen, das Frühstück genossen, überhaupt, dass ich mich mal ein paar Tage nicht um’s Kochen und essen kümmern musste und habe eher so mein Ding gemacht. Gemütliche Spaziergänge mit guter Mucke auf den Ohren um den See rum und gelesen hab ich auch und im Grossen und Ganzen ein ganz nettes Wochenende verbracht.

Es war nicht der Hammer, aber es war trotzdem sehr schön, vorallem weil ich ja eingeladen war, darf ich gar nicht zu viel meckern………….

Ferien sind, wenn……

……… ich an einem Dienstag morgens aufwache und die Uhr zeigt mir 9.40 🙂

Das passiert mir eher selten, denn selbst am Wochenende bin ich wohl noch auf Aufstehen programmiert und spätestens gegen 7.30 Uhr ist Schluss mit der Nachtruhe.

Wenn aber Ferien sind, dann weckt mich zwar der Radiowecker noch vor 6.00 Uhr, damit der Mann im Hause, der ja leider keine Ferien hat, aufstehen kann. Manchmal, so wie heute, gelingt es mir aber wieder einzuschlafen. Und dann wird es eben nach 9.00 Uhr.

Schön ist das. Auch schön ist, dass die Jungs sich einfach selber beschäftigen oder sogar selber so lange schlafen, weil sie abends so lange aufgeblieben sind wegen Fussball oder auch sonst, weil eben Ferien sind. Sehr gemütlich diese Mörgen (oder Morgen? oder Morgens?)

Nur das Tagesprogramm lässt noch zu wünschen übrig. Den Jungs ist LANGWEILIG !!! Aaaaallllleeeeee gehen ins Freibad, nur wir nicht!!!! Draussen ist es zu heiss für sonstige Aktivitäten und überhaupt, sie wollen ins Freibad und sonst gar nichts !!!

Ach, ich Rabenmutter……… aber Freibad ist einfach irgendwie nichts für mich. In der Halle meine Bahnen ziehen, so mehr aus sportlicher Sicht, das geht ja, aber im Freibad im hüfttiefen Wasser den Jungs beim Planschen und Rutschen zuzugucken oder in der Sonne neben den Becken einfach langsam aber sicher zu verbrennen, das ist nun mal nicht so meins………

Jetzt spekulieren die Jungs auf’s Wochenende und den Papa…………. mal sehen, wie der das findet……. 😉

Der Pferdeflüsterer

habe ich gerade ausgelesen. Den Film hatte ich ja schon vor Ewigkeiten mal gesehen oder auch schon zweimal oder dreimal.

Der Film orientiert sich ziemlich sehr genau am Buch, aber was ich gar nicht mehr weiss: wie ist der Schluss im Film?

So, wie es im Buch endet, kommt es mir total unbekannt vor. War es im Film tatsächlich auch so tragisch? Vielleicht kann ich den Film nochmal aus der Bibliothek ausleihen, damit ich es wieder weiss.

Ansonsten ein Superbuch, auch wenn in einer Szene dieser Satz vorkommt : „….. und ihre Handknöchel traten weiss hervor……..“ oder so ähnlich. Das ist ein Kriterium meiner lieben Mutter, ein Buch sofort zu verabscheuen (ok, ich übertreibe eventuell ein bisschen). Seit ich das aber von ihr weiss, fallen mir diese weissen Knöchel in fast jedem Buch auf. Es gibt offenbar tatsächlich nur wenige Autoren, die nicht zu dieser Beschreibung greifen. Aber die wenigen, die darauf verzichten können, sind dann wohl weltklasse.

Falls ich jemals in meinem Leben ein Buch schreiben sollte, wird dieser Satz also auf gar keinen Fall vorkommen 🙂

Bewertung vom Pferdeflüsterer:

Letzte

gestern hatte der Jüngste seinen letzten Tag im Kindergarten

gestern hatte der Älteste seinen letzten Tag in der Primarschule

gestern hatte der Mittlere seinen letzten Tag in der dritten Klasse

am Donnerstag ging der Älteste das letzte mal zum Schlagzeugunterricht

gestern mussten wir vorerst das letzte mal früh aufstehen,

DENN JETZT SIND FERIEN !!!!!!!!!!!!!!

Dass die Schweizer Nationalmannschaft auch noch gestern ihr letztes Spiel hatte, erwähne ich mal nur am Rande………

aus die Maus

die Schweizer fahren heim…….

es ist ungewöhnlich still draussen. Mir wäre es lieber, wenn jetzt Party wäre. Also ich hätte es den Jungs echt gegönnt!!!

Bisher hat mich die WM nicht so mitgerissen, aber die Schweizer Spiele habe ich nach Möglichkeit geguckt.

Der jüngste hier im Hause wollte auch unbedingt mitgucken und hat sogar durchgehalten!!!! Aber als er dann im Bett lag, fing er an zu heulen. Einfach so, es hat ihn wohl doch irgendwie gerührt, dass alle so traurig auf dem Rasen lagen…………  und absolut supermüde war er natürlich auch und ist schneller eingeschlafen, als die Tränen trocknen konnten.

Naja, dann eben in 2 Jahren wieder zur EM. Neues Spiel, neues Glück 🙂

igitt !!!!!!

da liegt doch auf unserer Terrasse ein angenagtes Schweineohr.

Nein, nein, nicht die süssen, leckeren, zuckrigen, klebrigen Backwaren – ein ECHTES !!!!!!! und zwar ziemlich gross, grösser als meine Hand!!!!!!

Ich habe keine Ahnung, wie das auf unsere Terrasse gekommen sein könnte. Wer frisst sowas? Hunde ? Katzen ? Und warum hat dieses Tier nicht alles aufgegessen, sondern den (ziemlich grossen) Rest einfach liegen gelassen? Hat wohl nicht so geschmeckt…….

Irgendwie war wohl beim Zuhause des Tieres nicht genug Ruhe, um die Beute zu geniessen, also wurde das Zeug nach draussen geschleppt. Hier wurde das Tier dann aber wohl wieder gestört……….

Baaahhh, aber so eklig!!!!!! Ich habe KEIN Foto davon gemacht………….

Kindermund

der jüngste Sohn fragt: „gell, der Vater vom T. spricht nur französisch ?“

Ich: „ja“

Er: “ Heute hatte T. Geburtstag und wir haben im Kindergarten gesungen:

„Schweinis Anni, Schweinis Anni………..“

Ich muss zugeben, dass ich doch ein paar Sekunden brauchte bis ich aus „Schweinis Anni“ dann „Joyeux anniversaire “ gebastelt hatte…………..

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