Hackerangriff

auf meine Kreditkarte …..!!

Am Telefon hatte ich gerade einen sehr freundlichen Herren, der mich fragte, ob ich bei der Telecom oder auf irgendsoeiner Game-Seite heute nacht etwas mit der Karte gekauft hätte. Hm, hatte ich nicht und auch sonst niemand in der Familie. Mitten in der Nacht sind wir für gewöhnlich im Bett und nicht am Computer.

Also war das wohl ein Hacker!! Ich muss ja sagen, so blöd, wie das auch ist, dass jemand meine Kartendaten benutzt hat (zum Glück waren es keine 100 Euro), finde ich es sensationell, dass die Kreditkartenfirma das überhaupt rausgefunden hat. Gerade so kleine Beträge sind doch total unauffällig. Ich hätte doch wirklich für 15 Euro irgendsoein Game kaufen können. Warum ist denen das denn als auffällig gemeldet worden?

Der freundliche Herr an der Hotline konnte mir das auch nicht sagen, aber egal, ich bin froh, dass es so ist.

Er konnte mir auch gleich noch bestätigen, dass easyjet meinen wegen Asche ausgefallenen Flug zurückgezahlt hat. Also alles bestens 🙂

Es entstehen mir ja nicht mal Kosten deswegen. Wenn jetzt jemand meine EC-Karte geklaut und damit eingekauft hätte, wäre das Geld ja sofort abgebucht worden und ich hätte erstmal gucken müssen, wie ich es zurückbekomme. Bei der Kreditkarte wird das für mich erledigt. Service eben.

Jetzt muss ich nur auf die neue Karte warten und dann vorallem überall, wo ich so bin im www mit der Karte, alles wieder ändern, denn es gibt ja eine neue Nummer.

SUB

tja, da habe ich letzte Woche wieder was gelernt 🙂

Ich stöberte auf einem Bücherblog herum und dort gab es dieses Wort : SUB

Und es heisst Stapel Ungelesener Bücher

So ein SUB kann ganz unterschiedliche Ausmasse haben: „Ein ausgeglichener Mensch hat ein Buch neben seinem Bett. Der Unersättliche schläft mit einer New-York-Skyline, die sich neben seinem Bett türmt.“ (Charlotte Gray)

Mein Stapel ist noch ungezählt, aber sehr übersichtlich. Ich habe die Bücher sogar einigermassen im Kopf, ohne dass ich gucken gehen muss.

Hier ist er:

Henning Mankell – Der Feind im Schatten (den habe ich wieder zur Seite gelegt, nachdem ich den neuen Irving gekauft hatte. Den konnte ich nicht liegen lassen und musste sofort anfangen zu lesen.)

Khaled Hosseini – Drachenläufer

Ketil Bjornstad – Der Fluss (das Buch davor war „Vindings Spiel“, auch schon sehr gut, bin gespannt)

David Grossmann – Eine Frau flieht vor einer Nachricht (dieses Buch liegt in der Bibliothek, also nicht auf dem SUB,  möchte aber trotzdem gelesen werden.)

Michel Houellebecq – Elementarteilchen (das ist angefangen, aber ich komme nicht so recht voran.)

Christopher Isherwood – Der Einzelgänger (das habe ich noch nicht in der Bibliothek gesehen und noch nicht gekauft, aber es ist auf meiner Wunschliste. Immer erst das Buch – dann der Film)

So, heute abend gucke ich nochmal neben meinem Bett, ob ich nicht doch das eine oder andere vergessen habe.

Gerade ausgelesen habe ich Und dann diese Stille von Harriet Köhler.

Eine ganz schöne Geschichte, von drei Männern aus drei Generationen. Grossvater, Vater und Sohn. Als die Grossmutter stirbt, entscheidet sich der Vater, sich um seinen Vater zu kümmern, was nicht immer ganz leicht ist. Da ist noch so vieles unausgesprochen aus dem Krieg und Vater und Sohn müssen sich erst irgendwie finden. Ein sehr interessantes Thema.

Leider hat mir der Schreibstil nicht immer gefallen und die Beschreibung des Sohnes war die eines jungen Mannes zw. 25 und höchstens 30. Dessen Vater ist im Buch aber bereits 68 (der Grossvater gar 95), da müsste der Sohn eigentlich so um die 40 sein. Das passte überhaupt nicht und hat mich gestört, aber sonst – ein gelungenes Buch!! Das gibt 4 Sterne (die ich bei Maren klauen durfte :-))

Mal sehen, vielleicht mache ich jetzt öfter mal eine kleine Buchbeschreibung hier.

hin und her und hin und her und hin und her……..quietsch, quietsch

so tönt es, wenn man im Moment auf dem einen unserer beiden Schaukelstühle sitzt, die am Tisch stehen. Ja, wir haben Schaukelstühle am Esstisch 🙂

Bis jetzt haben nur ich und der Mann an meiner Seite einen. Aber wir wollen mindestens noch einen mehr, eben weil der eine so quietscht und knarzt, dass man meint, der fällt gleich auseinander.

Es muss natürlich genau der gleiche Stuhl aus der selben Linie des Herstellers sein. Leider werden diese Schaukelstühle aber nicht mehr hergestellt. So sind wir permanent auf der Suche, ob nicht jemand einen solchen Schaukelstuhl versteigert und wir nur noch zuschlagen müssen.

Und tatsächlich habe ich grad vor ein paar Minuten einen Schaukelstuhl ersteigert. Für nur schlappe 49 Franken. Ein Schnäppchen !!! Vorallem eben, weil es diese Stühle ja gar nicht mehr im Handel gibt.

Der einzige Haken: dieser wunderbare Schaukelstuhl steht in der Nähe von Montreux……… Das ist sicher eine ganz schöne Ecke da unten (ich war auch schon mal dort) aber es ist eben nicht so „mal schnell den Stuhl holen und zurück“.

Da kommt es uns doch sehr gelegen, dass gerade Pfingsten ansteht. Ich habe mir also auf Französisch einen abgebrochen (schreiben ist nochmal einen Zacken schwerer als reden) um zu fragen, ob wir den Stuhl nicht gleich dieses Wochenende holen dürften. Schicken geht ja nicht, das sehe ich ein.

Mal sehen, ob wir nun Pfingsten in Montreux oder in Lausanne (das ist auch ganz in der Nähe) oder doch hier zuhause (weil der Verkäufer vielleicht selber nicht da ist?) verbringen werden.

Wow, jetzt kam gerade schon die Antwortmail (und sogar auf Deutsch!!!!! Juhuuu). Also dann wird das wohl ein Pfingstwochenende in der Nähe von Montreux, wo auch immer, denn eine Übernachtungsmöglichkeit haben wir ja noch nicht.

Hin und her und hin und her und hin und her……………hoffentlich ist dieses Exemplar dann gaaaanz leise!!!

das Leben ist öde

im Moment. Es passiert zumindest nichts, was es wert wäre, hier erwähnt zu werden.

Zu Fitnessübungen bin ich heute vormittag zu faul, (vielleicht, weil ich gestern wieder bis in die Puppen „LOST“ gucken musste………) aber dafür werde ich heute abend wieder Badminton spielen. Das ist ja immerhin etwas 🙂

Bis demnächst also, es kommt sicher wieder etwas Leben in die Bude, vorallem, wenn wir mal wieder etwas mehr Sonne bekämen, dann macht ja auch alles gleich viel mehr Spass!!

Muttertag

7.00 Uhr

das erste Kind kommt ins Dach zu unserem Bett geschlichen, legt etwas vor dem Bett am Boden ab und rennt wieder runter. Mutter ist jetzt mal halbwach.

7.05 Uhr

das zweite Kind kommt ebenfalls heraufgeschlichen, hat seine Geschenke aber in Raschelpapier eingewickelt, und raschelt somit vor unserem Bett herum. Mutter ist jetzt so ziemlich ganz wach, aber total müde. (siehe vorherigen Eintrag „schlaflos“) Der Vater simuliert Tiefschlaf ;-).

7.10 Uhr

das erste Kind hält es vor Aufregung fast nicht aus und liegt nun zwischen uns im Bett, während auch das zweite Kind, allerdings etwas vorsichtiger und rücksichtsvoller, zu uns ins Bett krabbelt. Nur das dritte Kind, das älteste, ist wohl noch gar nicht aufgewacht, welch ein Glück………

7.15 Uhr

kann ich nicht weiter so tun, als ob ich schlafen würde und signalisiere also, dass ich wach bin, setze meine Brille auf und darf anfangen, meine Geschenke auszupacken. Das zweite Kind bemerkt, das Mütter ja irgendwie 2 mal im Jahr Geburtstag haben. Tja……….

Und hier ist meine „Beute“. Da kommt bei 3 Jungs ganz schön was zusammen :

Vom Jüngsten eine Handcreme im selber gestalteten Döschen:

rechts neben dem Herz stehe ich. In der Küche, wie man deutlich am Herd erkennen kann, wo doch kochen solch eine Leidenschaft von mir ist………. :-). Na gut, ich stehe immerhin weit genug weg vom Herd. Aber Handcreme kann man immer gut gebrauchen.

Vom Mittleren eine Obstschale mit bereits 3 Äpfeln drin und eine Brosche aus Filz:

Und der Grosse hat gedichtet und das ganze dann in so Magnetkästchen gesteckt:

da ist alles dabei: mal bin ich schön, mal hässlich (?), mal laut mal leise, mal bös und mal nett. Ich gehe früh ins Bett, der Vater ist fast nie zu hause usw. Er hat es gut getroffen. Zu der Aussage ich sei mal schön und mal hässlich sagte er nur, er habe nach Gegensätzen gesucht und zu schön gehöre nun mal eben hässlich……….. ok. so ist es nun eben 🙂

Tja, und so kam es, dass wir an einem frühlingshaften Sonntag (!!) im Mai bereits gegen 7.45 Uhr am Frühstückstisch sassen und Butterzopf und Toast assen.

Vielleicht mache ich heute mal ein Mittagsschläfchen………… (ich muss ja heute abend noch „Lost“ gucken und darf dabei nicht einschlafen……..)

schlaflos

jedenfalls so halb.

Ich erwache so gegen 4.00 Uhr früh heute nacht und zwar weil ein gewaltiger Regenschauer auf unser Dachfenster pladdert. Immerhin bin ich so wach, dass mir einfällt, dass ich gestern den Deckel vom Kompostbehälter offen gelassen hatte, weil der Inhalt doch sehr feucht, wenn nicht sogar nass gewesen ist, als ich sieben wollte. So ’ne Pampe eben. Da ja die Sonne ein bisschen schien gestern dachte ich, der offene Deckel würde für etwas Austrocknung sorgen können…….. naiv gedacht ??? Möglicherweise, ja………

Tja, gegen 4.00 Uhr früh jedenfalls schüttete der Himmel Unmengen von Wasser einfach oben in den komplett offenen Kompostbehälter hinein. Wie schön 🙂

Doch anstatt einfach wieder einzuschlafen beginnt ein Kopfkino……..

Was, wenn jetzt der ganze Behälter mit Wasser vollläuft, wenn ein so hoher Druck entsteht, dass die Vorderwand, die ich gestern so mühsam wieder drangepfriemelt hatte, wieder absprengt, der ganze Dreck rausbricht, alles auf den Weg geschwemmt wird vom Regen, am nächsten Morgen eine Riesensauerei vor unserem Haus zu erwarten ist……??? Überall verteilt Bananenschalen, Apfelgriebsche, Brokkolireste usw…….. Ach du sch****……..

So konnte ich echt nicht einschlafen und der Regen hörte vorerst nicht auf. Beinahe wäre ich aufgestanden, um den Deckel zu schliessen, aber ich war nicht sicher, was ich gemacht hätte, wenn tatsächlich die grosse Katastrophe draussen auf mich gewartet hätte…… Dann hätte ich mitten in der Nacht im Schlafanzug im strömenden Regen angefangen aufzuräumen? Nein, da bin ich lieber im Bett geblieben……..

Zum Glück hörte es dann doch irgendwann auf zu regnen und ich bin wohl irgendwie doch wieder eingeschlafen.

Heute morgen bin ich dann aber doch als erstes mal zum Fenster. Den Kompost kann ich vom Dach aus nicht sehen, aber den Boden davor, und der war sauber. Puh, war also die Frontplatte nicht abgefallen!!!!

Noch im Pyjama bin ich dann aber als erstes mal raus, um den Deckel zu schliessen. Damit ich heute nacht dann besser schlafen kann 🙂

zur Belohnung

habe ich mir dann noch schnell einen kleinen Erdbeerkuchen gemacht, den ich natürlich mit den anderen teilen musste, obwohl die ja gar nicht beim Kompost mitgeholfen hatten. Naja, ich bin ja nicht so 🙂

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